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	<title>FlintCynic &#187; Claus Hock</title>
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	<description>Periodische Publizistik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Nov 2010 21:22:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Comedy Night in Aurich</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 17:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Zusammenfassungen über Veranstaltungen schreiben muss, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder die Veranstaltung war so schlecht, dass man sich seinen Frust über die vertane Zeit in einem Verriss von der Seele schreiben kann, die Veranstaltung war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut, oder aber sie hat einen so begeistert, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/hirsch-cn-small.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3465" title="hirsch-cn-small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/hirsch-cn-small-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wenn man Zusammenfassungen über Veranstaltungen schreiben muss,         dann gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder die         Veranstaltung war so schlecht, dass man sich seinen Frust über         die vertane Zeit in einem Verriss von der Seele schreiben kann,         die Veranstaltung war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht         wirklich gut, oder aber sie hat einen so begeistert, dass die         Lobhudelei selbst dem Schreibstil von Rosamunde Pilcher         Konkurrenz machen würde. Wenn man nach dem gehen würde, was so         manche Stammgäste des Hirschen im Vorfeld so von sich gaben,         dann schien es eigentlich sicher, dass dieser Eintrag ein         Verriss werden würde. Denn mal ehrlich: Aurich und &#8220;Kneipen         Comedy&#8221;? Sowas kann doch gar nicht funktionieren, außerdem kennt         doch kein Schwein die Künstler, die gestern aufgetreten sind.         Wer sich nicht von dieser Meinung abbringen lassen möchte, der         sollte nach dem Klick besser nicht weiterlesen, sondern sich         vielleicht diesen <a href="http://magdeburg.webuni.de/?mod=article&amp;id=2141" target="_blank">älteren Artikel </a> durchlesen. Wer einen         Eindruck gewinnen möchte, warum sich Experimente manchmal doch         lohnen, der klicke!</p>
<p><span id="more-132"></span></p>
<div id="attachment_3464" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/frittrang-small1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3464" title="frittrang-small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/frittrang-small1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Götz Frittrang</p></div>
<div id="attachment_3469" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/neubert-small.jpg"><img class="size-medium wp-image-3469 " title="neubert-small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/neubert-small-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Thieß Neubert</p></div>
<p>Ich gebe durchaus zu, dass ich anfangs skeptisch war und wahrscheinlich selbst nicht hingegangen wäre, wenn mich Arno Fecht nicht netterweise kostenlos hereingelassen hätte, damit ich ein paar Fotos machen und diesen Blogeintrag schreiben kann. Ich bin als gebürtiger Auricher eben auch nicht ganz gefeit gegen den alten Grundsatz, dass der Bauer nichts frisst, was er nicht kennt. Es lohnt sich allerdings manchmal, über den eigenen Schatten zu springen, wie die Comedy Night gezeigt hat. Das Prinzip der Veranstaltung war einfach, aber für Auricher Verhältnisse nahezu revolutionär. Drei Comedians und ein erfahrener Moderator bestreiten den Abend, wobei jeder Künstler zweimal 20 Minuten Zeit hat.  Das alles ohne einen Wettbewerbsgedanken, auch wenn Dieter Bohlen kurzzeitig &#8211; parodiert durch Thorsten Bär &#8211; sein Stelldichein gab. Die 10€ Eintritt hielten so manchen &#8220;Stammgast&#8221; sicher fern, was dem Abend aber wahrscheinlich sehr gut tat. Im Gespräch mit dem Moderator und Comedian <a href="http://www.thiess-neubert.de/" target="_blank">Thieß Neubert</a> konnte man nämlich erfahren, was das Problem bei &#8220;Kneipen Comedy&#8221; sein kann, wenn kein oder zu wenig Eintritt verlangt wird: uninteressierte Gäste kommen trotzdem und stören vielleicht die Veranstaltung.<sup><a href="http://flintcynic.com/2010/11/comedy-night-in-aurich/#footnote_0_132" id="identifier_0_132" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Halloweenparty im Hirsch war zum Beispiel ein entsprechender Reinfall.">1</a></sup> So fanden sich am Mittwochabend ca. 80 interessierte Zuhörer im Hirschen zum ersten Experiment dieser Art, zumindest in Aurich, ein.</p>
<div id="attachment_3466" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/baer-small.jpg"><img class="size-medium wp-image-3466" title="baer-small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/baer-small-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Thorsten Bär</p></div>
<p>Sehr gut gelang ihm das Kunststück, selbst Teile seines eigenen Programmes zum Besten zu geben, ohne dabei zu sehr seine Rolle als Moderator zu verlassen und damit die eigentlichen Künstler in den Hintergrund zu drängen. Nicht, dass Götz Frittrang, Thorsten Bär und Florian Simbeck es nicht vermocht hätten, das Publikum zu begeistern. Dabei war dieser Abend für die Comedians auch fast so eine Art Premiere, da normalerweise die Künstlermischung eine andere sei: Nur Stand-Up Comedians wären eher die Seltenheit. Aber das Konzept hat funktioniert.  Die Kombination Frittrang-Bär-Simbeck bot für jeden Humor ordentliche und abwechslungsreiche Lacher. Besonders erfrischend war die Atmosphäre, die eine Kneipe dabei zu bieten hat. Die Künstler, die gerade nicht auf der Bühne waren, standen an der Theke und somit zwischen den übrigen Gästen. Sie lachten und applaudierten genauso mit, wie alle anderen und man sah ihnen den Spaß an der Sache an. Soetwas bei Veranstaltungen in großen Hallen zu erleben ist nahezu unmöglich. Die Inhalte, die von den Auftretenden abgehandelt wurden, waren ebenso vielfältig wie unterhaltsam. Von altbekannten Gassenhauern über Männer und Frauen bis hin zu polit-kabarettistisch angehauchten Einlagen war alles dabei.  Dies alles nachzuerzählen ist allerdings ziemlich sinnlos und es geht auch gar nicht. Aus diesem Grund einfach ein paar ausgewählte Videos, gepaart mit ein paar weiteren Infos zu den Künstlern.<sup><a href="http://flintcynic.com/2010/11/comedy-night-in-aurich/#footnote_1_132" id="identifier_1_132" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Reihenfolge richtet sich nach der Reihenfolge im Hirsch.">2</a></sup> Ich bitte allerdings zu beachten, dass die Herren live noch ein ganz anderes Format haben &#8211; auch Video kann nicht alles einfangen, was wichtig ist.</p>
<p><a href="http://www.goetzfrittrang.de/index.html" target="_blank">Götz Frittrang</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6sczCfIvEDY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/6sczCfIvEDY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Götz Frittrang, der aus Schwaben nach Oldenburg zog, geht noch am ehesten in die Richtung (politisches) Kabarett. Durch Zufall landete er bei seinem Auftritt in Aurich einen besonderen, komödiantischen Volltreffer, als er folgendes erzählte: Als Thiess Neubert ihn wegen des Auftrittes anrief, verstand er erst, dass der Auftritt im &#8220;Anus Hirsch&#8221; stattfinden würde und er war erstaunt und erfreut über die offensichtlich aktive &#8220;Gaycommunity&#8221; in Aurich. Nun heißt das Lokal bekanntermaßen &#8220;Arno&#8217;s Hirsch&#8221;, aber alle Auricher werden verstehen, warum dieser kleine Verhörer für allgemeine Erheiterung sorgte.</p>
<p><strong><a href="http://www.thorstenbaer.de/" target="_blank">Thorsten Bär</a></strong></p>
<p><span style="font-family: &amp;amp;amp; color: #999999; font-size: xx-small;"></p>
<p><a style="font: Verdana;" href="http://www.myspace.com/video/vid/102408151">Thorsten Bär bei Nightwash</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425px" height="360px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102408151,t=1,mt=video" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425px" height="360px" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102408151,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><a style="font: Verdana;" href="http://www.myspace.com/421157937">Thorsten Bär</a> | <a style="font: Verdana;" href="http://vids.myspace.com">Myspace Video</a></span></p>
<p>Thorsten Bär ist gebürtiger Hesse und Wahlhamburger. Das besondere an seinem Auftritt im Hirschen war, dass den Gästen ein Stück dargeboten wurde, mit dem Thorsten Bär im Finale des NDR Comedy Contest antreten wird. Sobald es das entsprechende Video zur &#8220;Todesfahrt nach Honolulu&#8221; gibt, wird es nachgeliefert.</p>
<p><strong><a href="http://www.floriansimbeck.de/front_content.php" target="_blank">Florian Simbeck</a></strong></p>
<p>Florian Simbecky macht es einem schwer, denn passende Videos zum dargebotenen Programm gibt es leider nicht. Der &#8220;Tontechniker&#8221; des gestrigen Abends, <a href="http://www.dj-msb.de/www.dj-msb.de/Willkommen/Willkommen.html" target="_blank">Matthias Steenblock</a>, hat aber einen kurzen Zusammenschnitt des Abends bei Youtube online gestellt. Forian Simbeck sieht man ungefähr ab Minute 3.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/670QDmWlmsY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/670QDmWlmsY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div id="attachment_3467" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/simbeck-small.jpg"><img class="size-medium wp-image-3467 " title="simbeck-small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/11/simbeck-small-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Florian Simbeck</p></div>
<p>Hat sich der Abend also gelohnt? Definitiv! Daher verwundert es nicht, dass Arno Fecht und Thiess Neubert direkt im Anschluss schon über Möglichkeiten diskutierten, eine regelmäßige Veranstaltungsreihe in Aurich zu etablieren. Seit März diesen Jahres gab es schon vier entsprechende Veranstaltungen in der &#8220;Kleinen Kneipe&#8221; in Bad Zwischenahn, die nächste Veranstaltung dort wird wahrscheinlich im Februar stattfinden, so Neubert. Hoffentlich spätestens dann auch wieder in Aurich, vor ausverkauftem Saal. Ob dann wieder mit dem &#8220;friedfertigen Diplom-Germanist&#8221; Götz Frittrang, dem hessischen Hamburger Thorsten Bär, &#8220;Ex-Stefan&#8221; Florian Simbeck, der selbstironisch feststellte, dass er sich heute Text merken muss und nicht mehr mit 90 Minuten &#8220;Alda&#8221; auskommt, auf der Bühne stehen, oder aber andere begabte Jungkünstler bleibt abzuwarten. Wenn Neubert und Fecht weiterhin so ein Händchen bei der Auswahl beweisen und das Auricher Publikum vielleicht noch etwas experimentierfreudiger wird, dann steht dem Erfolg der Veranstaltungsreihe sicher nichts mehr im Weg. Live-Musik im Hirsch kennt man und nun hat Arno Fecht bewiesen, dass auch Comedy im Hirschen machbar und erfolgreich ist.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_132" class="footnote">Die Halloweenparty im Hirsch war zum Beispiel ein entsprechender Reinfall.</li><li id="footnote_1_132" class="footnote">Die Reihenfolge richtet sich nach der Reihenfolge im Hirsch.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Spieletest: Munchkin Quest</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Halbling und die Zaubererin treffen sich in der Eingangshalle. Der Halbling summt &#8220;Hinter diesen Mauern&#8221;. Während die Zaubererin noch versucht sich magisch die Fingernägel zu lackieren, läuft der Halbling in den nächsten Raum, den Zwinger. Im Zwinger erwartet ihn eine Hammerratte. Plötzlich steht die Zaubererin neben ihm und beide prügeln fröhlich auf die Hammerrate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/5db4401f2b.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3073" title="5db4401f2b" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/5db4401f2b.jpg" alt="" width="153" height="160" /></a>Der Halbling und die Zaubererin treffen sich in der Eingangshalle. Der Halbling summt &#8220;Hinter diesen Mauern&#8221;. Während die Zaubererin noch versucht sich magisch die Fingernägel zu lackieren, läuft der Halbling in den nächsten Raum, den Zwinger. Im Zwinger erwartet ihn eine Hammerratte. Plötzlich steht die Zaubererin neben ihm und beide prügeln fröhlich auf die Hammerrate ein. Monster tot, Schätze eingesteckt. Die Zaubererin wird vom Ehrgeiz gepackt und begibt sich in die angrenzende Handelskammer. Sie wedelt mit ihrem Kerkerpassierschein und die Zombienen lassen sie passieren. Man hört ein verächtliches Schnaufen aus dem Zwinger: &#8220;Kerkerpassierschein, dass kan ja jeder! Musst das Viech hauen, sind doch nur kleine Zombienchen!&#8221;, ruft der Halbling, während er rückwärts in das Labor läuft. Er läuft gegen eine Kniescheibe, dreht sich um und guckt am Bullrog empor. &#8220;Äh&#8230;Hallo&#8230;&#8221; Der Bullrog schnaubt verächtlich und ignoriert den unerfahrenen Halbling. Dieser zuckt mit den Schultern, dreht dem Bullrog eine lange Nase und geht in die Schatzkammer, schreit kurz und rennt weg. &#8220;Ich hab was im Labor vergessen!&#8221;, ruft er durch den Dungeon. Die Zaubererin kichert, während sie ins Hospital läuft und einen Blick auf den Fungus wirft. Sie brüllt siegessicher: &#8220;Nimm das!&#8221;, haut zielsicher daneben und taumelt in die Eingangshalle, unterstützt von einem freundlichen Arschtritt des Fungus. &#8220;Nehm ich halt den anderen Raum, pah!&#8221;, sprachs und ging in den Raum mit dem klebrigen Boden. &#8220;Ooooch, guck mal, ein kleiner, niedlicher Leprechaun.&#8221; Der Halbling erscheint an ihrer Seite und sagt: &#8220;Den will ich auch hauen!&#8221; Beide hauen, der Leprechaun haut der Länge nach hin und der Halbling nimmt sich grinsend ein Bastardschwert.</em></p>
<p><em><span id="more-123"></span> </em></p>
<p>Was klingt wie ein Fantasy-Groschenroman ist tatsächlich die etwas ausgeschmückte Fassung der ersten Züge bei Munchkin Quest. Das macht es zwar nicht weniger groschenromanhaft, aber es gibt einen kurzen Ausblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Kartenspiel Munchkin und dem Brettspiel Munchkin Quest. Man schleicht immer noch durch Dungeons und bekämpft eine Vielzahl an verschiedenen Monstern, rafft Schätze zusammen, hilft seinen Mitspielern und fällt ihnen gelegentlich in den Rücken. Neu beim Brettspiel ist das Brett &#8211; wer hätte das gedacht? Allerdings handelt es sich beim Spielbrett nicht um ein &#8220;klassisches&#8221; Spielbrett, welches immer gleich aussieht, sondern um modulare, beidseitig bedruckte Räume, die nach dem Zufallsprinzip aneinandergereiht werden. Manche Räume bieten dabei Vor- oder Nachteile für einige Spieler oder für einzelne Monster.<br />
Mit der Verlagerung des Spielgeschehens auf ein Spielbrett gab es allerdings auch noch ein paar Regeländerungen bzw. -erweiterungen, die verhindern, dass man seine gewohnten Munchkin-Taktiken einfach so übernehmen kann. So ist bei Munchkin Quest das Helfen im Kampf nicht mehr so ohne weiteres möglich, da der Helfer &#8220;in Reichweite&#8221; sein muss. Außerdem gibt es leichte Veränderungen im Kampfsystem, da das letzte Wort jetzt der Würfel hat, womit der Ausgang des Kampfes mitunter mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Weitere, bedeutende Änderung bei Munchkin Quest ist, dass Monster, vor denen man weggelaufen ist, oder denen man irgendwie anders ohne Kampf ausgewichen ist, jetzt nicht einfach verschwinden, sondern weiter über das Spielbrett schleichen.</p>
<p><strong>Der grobe Spielverlauf</strong></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3074" title="munchkinQuest-1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Bei Munchkin Quest besteht der Zug eines Spielers grundsätzlich aus zwei Abschnitten: Dem Spielerzug und dem Monsterzug, d.h. erst ist der jeweilige Spieler dran und danach verteilen sich die evtl. auf dem Spielfeld befindlichen Monster neu.<br />
Ein Spieler hat in seinem Zug drei Bewegungspunkte, die er entweder zum erkunden des Spielbrettes, zum Raum durchsuchen oder für Deals verwenden kann. Kämpfe kosten keine Bewegungspunkte. In seinem Zug muss der Spieler, Kämpfe mal außen vor gelassen, grundsätzlich auf den Raum achten, in dem er sich befindet und, wenn er einen anderen Raum aufsuchen will, auf die Art der Verbindung zwischen den Räumen. Ja, da gibt es verschiedene, zum Beispiel normale Gänge oder verschlossene Türen. Manche Räume und manche Verbindungsarten kosten mehr als nur einen Bewegungspunkt, so dass man manchmal dazu gezwungen ist, seine nächsten Handlungen ordentlich zu planen.<br />
Jedes Mal, wenn ein Munchkin einen neuen Raum betritt, erscheint dort ein Monster. Der Kampf selbst ähnelt zunächst dem Kampfsystem aus dem Kartenspiel: Man vergleicht Stufen (+Boni/Mali) vom Monster und dem Munchkin. Der &#8220;Hauptkämpfer&#8221; darf andere Munchkins um Unterstützung bitten oder aber andere Munchkins können mit entsprechenden Karten dem Monster helfen. Hauptunterschiede im Kampf sind dabei: Helfende Munchkins müssen sich, wenn sie helfen wollen, in Reichweite, also in der Regel in einem direkt angrenzenden Raum befinden. Erforscht man also als einziger eine bestimmte Ecke des Dungeons, so ist man auch ziemlich auf sich alleine gestellt. Das Monster natürlich nicht, dem darf immer geholfen werden. Aber niemand hat gesagt, dass das Leben eines Munchkins fair ist. Wenn alle Karten gespielt sind, kommt es allerdings, im Gegensatz zum Spiel, auf den Zufall an. Sowohl das Monster, als auch der Munchkin würfeln &#8211; in der Regel mit einem W6 &#8211; und addieren das Ergebnis auf ihre vorher errechneten Stufen hinzu. Manche Karten erlauben zwar die Veränderung dieser Würfelergebnisse, aber in der Regel bleibt bei Munchkin Quest eine gewisse Unsicherheit, was den Ausgang eines Kampfes angeht, während beim Kartenspiel ja &#8220;höhere Stufe&#8221; gleichbedeutend mit gewonnen war.<br />
Am Ende des Spielerzuges steht auch bei Munchkin Quest die &#8220;Milde Gabe&#8221;. Hat der Spieler seinen Zug beendet, dann dürfen die Monster ziehen. Jedes Monster hat eine, per Zufall bestimmte, Farbe und zieht dieser Farbe entsprechend in Richtung von entsprechenden, auf den Räumen aufgedruckten, Pfeilen. Dies tut es so lange, bis es keine entsprechenden Pfeile mehr gibt, das Monster einen in diesem Zug schon betretenen Raum betreten müsste oder irgendwas anderes passiert. Dementsprechend schwierig ist die Monsterbewegung vorherzusagen, so dass man durchaus seinen Zug mit einem Kampf beginnen muss, da plötzlich ein Monster im gerade geleerten Raum auftaucht.<br />
Gewonnen hat man bei Munchkin Quest fast, wenn man die 10. Stufe erreicht hat. Nach der 10. Stufe muss man nämlich zunächst das Bossmonster besiegen. Erreichen zwei oder mehr Spieler der 10. Stufe gleichzeitig den Raum, in dem das Bossmonster auftaucht, gibt es übrigens auch zwei oder mehr Bossmonster. Das Bossmonster taucht immer in der Eingangshalle auf, sobald ein 10.-Stufe-Munchkin diesen betritt. Manchmal muss man sich also, trotz 10. Stufe, noch mit einzelnen Monster rumschlagen, die man auf dem Weg zur Eingangshalle trifft. Verliert man dabei eine Stufe, braucht man allerdings auch keine Angst mehr vor dem Bossmonster haben. Das kommt dann nämlich nicht, solange man seine Stufe nicht wiedergewonnen hat.</p>
<p><strong>Munchkin Quest 2</strong></p>
<p>Munchkin Quest 2 ist eine Erweiterung für Munchkin Quest und dementsprechend nicht ohne das Grundspiel spielbar. Munchkin Quest 2 erweitert die Anzahl möglicher Spieler von 4 auf 6, führt unter anderem neue Räume und vor allem &#8220;Fallen&#8221; ein. Während man sich bei Munchkin in der Regel ja nur mit Flüchen und Monstern rumärgert, machen einem also jetzt auch Fallen das Leben schwer. Insgesamt gibt es 100 Karten mehr, die neue Monster, neue Schätze usw. mitbringen. Positiv hervorzuheben ist, dass die Karten außerdem ein Symbol haben, welches zeigt aus welcher Erweiterung die Karte bzw. der Raum kommt. So kann man einfach das Grundspiel wieder &#8220;herstellen&#8221;, wenn einem danach ist. Die zusätzlichen Regeln halten sich in einem überschaubaren Rahmen und beziehen sich hauptsächlich auf die Verwendung der Fallenkarten. Ebenso wie Munchkin Quest kommt Munchkin Quest 2 mit einer ausreichenden Anzahl an kleinen Tüten, in denen man die Spielmaterialien aufbewahren kann, damit nichts abhanden kommt.</p>
<p><strong><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-3075 alignright" title="munchkinQuest-2" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Kritik</strong></p>
<p>Ein bisschen Kritik muss allerdings auch sein. Der Vorteil bei Munchkin war stets, dass fast alles wichtige auf den Karten selbst vermerkt war und man so nur die grundlegenden Züge lernen musste, um das Spiel zu spielen. Bei Munchkin Quest ist dies leider nicht grundsätzlich durchgehalten worden. Wie anfangs erwähnt sind manche Räume schlecht oder gut für manche Spieler. Dies wird über Symbole am Rand des Raumteiles signalisiert. Insgesamt gibt es acht verschiedene Symbole, in zwei verschiedenen Farben (rot und grün). Zusätzlich hat jedes Monster noch auf seinem Papp-Aufsteller ein Symbol, welches grundsätzliches zur Bewegung regelt. Auch die Durchsuchbarkeit von Räumen wird durch Symbole auf den Raumteilen oder auf zusätzlichen Pappschildchen geregelt. Diese Symbole lernt man ohne Frage mit der Zeit kennen, jedoch erschweren sie den Einstieg etwas, da man doch recht häufig nachschlagen muss, wofür denn jetzt nochmal welches Symbol steht. Rot und grün machen die Sache für rot-grün Verwechsler dabei auch nicht unbedingt einfacher, allerdings nehmen kaum Spiele darauf Rücksicht.<br />
Ansonsten spielt sich Munchkin Quest (mit oder ohne Erweiterung) relativ gut. Die Einführung des Zufalls im Kampfsystem sorgt durchaus dafür, dass die Spannung bei Kämpfen länger erhalten bleibt, als beim Kartenspiel. Dadurch und durch die Helfer-Regelungen entsteht ein etwas anderes Spielgefühl, als bei Munchkin, woran beim Kauf des Spieles denken sollte. Auch die Spielzeit ist bei Munchkin Quest durchaus länger, als bei Munchkin, was allein schon daher kommt, dass ein Spieler mitunter 3 und mehr Kämpfe in seinem Spielzug unterbringen kann.<br />
Ob Munchkin Quest jetzt &#8220;taktischer&#8221; ist, als das Kartenspiel, das mag jeder für sich entscheiden.</p>
<p><strong>Alles Wichtige auf einen Blick:</strong><br />
<em>Material:</em><br />
• 24 Dungeonplättchen<br />
• 200 Spielkarten<br />
• 1 Anleitung<br />
• und ganz viel anderer Krimskrams</p>
<p>Spieler: 2-4 Personen<br />
Dauer: 120-180 Minuten<br />
Alter: ab 12 Jahren<br />
empf. VK: € 39,95</p>
<p><strong>Munchkin Quest 2</strong></p>
<p>Inhalt:<br />
9 doppelseitige Raumteile<br />
100 Spielkarten<br />
27 Verbindungsteile<br />
2 Plastik-Munchkins<br />
2 Stufenzähler<br />
13 Monsteraufsteller<br />
Zusatzregeln<br />
Preis: ca. 29,95€</p>
<p>Erstes Bild aus dem <a href="http://www.pegasus.de/1717.html" target="_self">Pressebereich von Pegasus</a>. Bilder im Artikel von Claus Hock.</p>
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		<title>Spieletest: Frag</title>
		<link>http://flintcynic.com/2010/04/spieletest-frag/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 17:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht: Immer kann irgendjemand auf der LAN gerade den einen Shooter nicht mitspielen, weil sein PC nicht die Anforderungen erfüllt oder der Spieler nicht mit der Tastenbelegung klarkommt. Hat man ihn doch noch überzeugt muss er das Spiel erst installieren, dann gibt es zu behebende Versionsunterschiede, der Red Bull ist alle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/Frag-WU-Artikelbild.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3064" title="Frag-WU-Artikelbild" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/Frag-WU-Artikelbild.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a>Wer kennt das nicht: Immer kann irgendjemand auf der LAN gerade den einen Shooter nicht mitspielen, weil sein PC nicht die Anforderungen erfüllt oder der Spieler nicht mit der Tastenbelegung klarkommt. Hat man ihn doch noch überzeugt muss er das Spiel erst installieren, dann gibt es zu behebende Versionsunterschiede, der Red Bull ist alle und es hat sowieso keiner mehr Lust. Abhilfe verspricht das Brettspiel &#8220;Frag&#8221; aus dem <a href="http://www.pegasus.de/" target="_blank">Pegasus Verlag</a>. Ego-Shooter und Brettspiel? Das soll zusammenpassen?</p>
<p><span id="more-121"></span></p>
<p>Frag ist ein Strategiespiel, welches versucht die typischen Abläufe und Eigenschaften von nicht-kooperativen Arena-Shootern auf das Brettspiel zu übertragen. Im Spiel geht es um Frags, man kann Waffen fallenlassen, Waffen von Gegnern einsammeln und man respawned, wenn man selbst einen vor den Latz geknallt bekommen hat. Leider kitzelt Frag auch die &#8220;typischen&#8221; Verhaltensweisen von Spielern heraus und durch den Spielaufbau wird &#8220;campen&#8221; und sich verstecken leider allzu stark gefördert. Aber der Reihe nach.</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4346.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3066" title="IMG_4346" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4346-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Frag eignet sich in der &#8220;Gold Edition&#8221; für 2-6 Spieler. Jeder Spieler erhält dabei eine farbige Spielfigur und darf sich, innerhalb eines gewissen Rahmens, die für das Spiel wichtigen Werte selbst festlegen, vergleichbar mit dem Wählen einer &#8220;Klasse&#8221; bei manchen Shootern. Die Spielfiguren erinnern stark an die &#8220;Space Marines&#8221; aus Warhammer 40000, allerdings hat Frag ansonsten keine Ähnlichkeit mit Warhammer. Besonders hervorzuheben sind die &#8220;Charakterdatenblätter&#8221;, die man zur Bestimmung der genauen Werte seiner Spielfigur ausfüllen muss: Diese sind beschichtet und abwischbar. Pegasus liefert auch gleich zwei entsprechende Stifte mit, die sich leicht und ohne Rückstände wieder entfernen lassen. Sogar die Finger bleiben dabei sauber.<br />
Das Spielbrett ist relativ groß, passt aber auf die gängigen Tischvarianten. Außerdem ist das Spielbrett doppelseitig bedruckt, so dass man zwei verschiedene Level spielen kann. Zusammen mit verschiedenen Karten und einer ausreichenden Anzahl Würfeln ist der Spielinhalt damit auch vollständig.</p>
<p>Gespielt wird Frag rundenbasiert. In jeder Runde kann sich der Spieler bewegen (Bewegungsweite wird ausgewürfelt), auf entsprechenden Feldern Waffen oder Gadgets einsammeln und natürlich andere Mitspielern beschiessen. Gewonnen hat, wer als erstes 3 Frags erreicht hat. Bis dies geschafft ist kann sich das Spiel allerdings etwas ziehen.</p>
<p><strong>Zum Test</strong></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4345.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3065" title="IMG_4345" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4345-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Getestet wurde mit 4 Spielern. Der Spielaufbau und die Regeln sind in ein paar Minuten erledigt, so dass schnell mit der ersten Runde begonnen werden kann. Zumindest in unserer Runde hatte es sich dann auch erstmal mit dem &#8220;schnell&#8221; erledigt. Beide Spielbrettseiten haben ihre Vor- und Nachteile, jedoch bieten beide Seiten relativ sichere Orte, an denen man sich erstmal mit Waffen und Gadgets ausrüsten kann. Dies wurde in der Regel auch erstmal exzessiv genutzt, so dass es erstmal einige Zeit dauerte, bis sich einzelne Spieler in Bereiche gewagt haben, in denen sie überhaupt &#8220;gefraggt&#8221; werden konnten. Wenn genügend Spieler in den &#8220;unsicheren&#8221; Bereichen sind geht es zwar etwas actionreicher zu, allerdings können Frags trotzdem dauern. Abhängig vom Lebenswert, der Rüstung, dem Verteidigungswurf und der Entfernung des Ziels, so wie von der Waffe und dem Angriffswurf des Angreifers können selbst sicher geglaubte Frags nahezu wirkungslos verpuffen. Man mag einwenden, dass auch beim Ego-Shooter auf dem PC kein Frag sicher ist. Stimmt natürlich, allerdings ist der Shooter auf dem PC nicht rundenbasiert, d.h. zwischen einer Vielzahl von Schüssen und Versuchen vergehen auf dem PC nur Sekunden, auf dem Brett allerdings schonmal ein paar Minuten. An dieser Stelle sind dann die Spieler gefragt: Spielen auf Sicherheit und auf Zeit zieht das Spiel unnötig in die Länge. Frag muss mit einer offensiven Taktik gespielt werden. &#8220;Campen&#8221; und &#8220;idlen&#8221; mögen zwar schon auf dem PC zu Frustausbrüchen der Mitspieler führen, bei Frag machen sie das Spiel aber fast unmöglich. Wenn man sich aber erstmal darauf geeinigt hat, dass die Spieler nicht auf Ewigkeiten in irgendwelchen sicheren Ecken rumsitzen, sondern offensiver und schneller vorgehen und wenn man sich an die Rundenbasiertheit gewöhnt hat, dann macht Frag wirklich Spaß. Angriffe über weite Entfernungen sind genauso möglich wie Angriffe von direkt benachbarten Felden, man kann die Gegebenheiten des Feldes (Wände, Türen, Säurebäder) für sich und seine Taktik nutzen und eine breite Auswahl an Waffen (es gibt sogar eine Kettensäge!) und Gadgets sorgen für viele Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten.</p>
<p>Für das Original, bei Steve Jackson Games erschienen, gibt es schon mehrere Erweiterungen für das Grundspiel, die unter anderem neue Spielmodi einführen. Wann diese in deutsch erscheinen ist allerdings noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Alles Wichtige auf einen Blick:</strong><br />
<em> Material:</em><br />
• Spielbrett mit 2 Spielplänen<br />
• 112 Karten<br />
• 6 Plastik-Spielfiguren<br />
• wiederbeschreibare Charakter-Karten<br />
• 18 Würfel<br />
• 1 Anleitung</p>
<p>Spieler: 2-6 Personen<br />
Dauer: 30-45 Minuten<br />
Alter: ab 10 Jahren<br />
empf. VK: € 39,95</p>
<p>Erstes Bild aus dem <a href="http://www.pegasus.de/1717.html" target="_blank">Pressebereich von Pegasus</a>. Bilder im Artikel von Claus Hock.</p>
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		<title>Spieletest: Pandemie</title>
		<link>http://flintcynic.com/2010/03/spieletest-pandemie/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 10:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sie und Ihre Kollegen sind hoch qualifizierte Angehörige eines Seuchenbekämpfungsteams, das den Kampf gegen vier tödliche Seuchen aufnimmt. Sie reisen um die ganze Welt, um die Infektionsgefahren einzudämmen. Sie müssen zusammenarbeiten und Ihre jeweiligen Stärken einbringen. Die Zeit drängt! Können Sie rechtzeitig die Gegenmittel finden? Das Schicksal der Menschheit liegt in Ihrer Hand!&#8221; Der Aufhänger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Sie und Ihre Kollegen sind hoch qualifizierte Angehörige eines Seuchenbekämpfungsteams, das den Kampf gegen vier tödliche Seuchen aufnimmt. Sie reisen um die ganze Welt, um die Infektionsgefahren einzudämmen. Sie müssen zusammenarbeiten und Ihre jeweiligen Stärken einbringen. Die Zeit drängt! Können Sie rechtzeitig die Gegenmittel finden?<br />
Das Schicksal der Menschheit liegt in Ihrer Hand!&#8221;</em></p>
<p><em> </em><br />
Der Aufhänger klingt vielversprechend, doch hält das bei Pegasus erschienene Spiel auch, was es verspricht?<br />
<span id="more-104"></span></p>
<div id="attachment_105" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51325G-Box-u-Material_oben-mitSchattenKLEIN.jpg"><img class="size-medium wp-image-105" title="51325G-Box-u-Material_oben-mitSchattenKLEIN" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51325G-Box-u-Material_oben-mitSchattenKLEIN-300x276.jpg" alt="" width="300" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Inhalt der Pandemie-Grundbox</p></div>
<p>Das im Hause <a href="http://www.pegasus.de/" target="_blank">Pegasus</a> erschienene Spiel &#8220;Pandemie&#8221; gehört zu den verhältnismäßig wenigen kooperativen Brettspielen, die es auf dem Markt gibt. Ziel des Spieles ist es, verschiedene, nicht näher bezeichnete Krankheiten zu bekämpfen, bevor es zu spät ist. Im Gegensatz zu manch anderen Spielen ist die Bedrohung von Anfang an akut, so dass sich die Spieler von Anfang an Gedanken über ihr Vorgehen machen müssen. Verschiedene Schwierigkeitsstufen, Epidemien, Ausbrüche, Kettenreaktionen und vieles mehr sorgen dabei dafür, dass keine Spielrunde so abläuft wie die vorangegangene. Ziel des Spiels und einzige Möglichkeit es zu gewinnen ist die Entdeckung aller vier Gegenmittel. Das Spiel verlieren kann man hingegen durch deutlich mehr Ereignisse.</p>
<p>Pandemie eignet sich in der Grundbox für 2 bis 4 Spieler. Gespielt wird auf einem etwas größeren Spielbrett, welches unsere Welt als Karte mit verschiedenen, real existierenden Städten zeigt. Man kann während des Spielens also auch noch ein bisschen was für seine Geographiekenntnisse tun.<br />
Die Spieler schlüpfen bei Pandemie in die Rollen von verschiedenen Mitgliedern eines Seuchenbekämpfungsteams. In der Grundbox gibt es 5 Rollenkarten, so dass auch bei 4 Spielern immer ein Posten unbesetzt bleibt. Durch die ebenfalls bei Pegasus erschienene Erweiterung &#8220;Auf Messers Schneide&#8221; kann die Anzahl der Spieler auf 5 erhöht werden. Den Schwierigkeitsgrad kann man von Spiel zu Spiel neu bestimmen, wobei eine Runde des Spiels ungefähr eine Stunde dauert.</p>
<p>Wer jetzt allerdings ein Spiel mit einem Regelwerk von der Dicke des Berliner Telefonbuches erwartet, der wird zum Glück enttäuscht. Die Spielregeln an sich sind wirklich simpel und alle Sonderregeln (Welches Teammitglied kann was?, Was passiert bei Epidemien? usw.) sind auf den entsprechenden Karten noch einmal kurz und prägnant erklärt, so dass die Regeln schnell gelernt sind und sich Blicke ins Regelwerk schnell erledigen. Die Züge, die die Spieler erfüllen müssen, folgen immer dem gleichen Schema: Bis zu 4 Aktionspunkte ausgeben, um eine der 8 möglichen Aktionen auszuführen (z.B.: bewegen, Seuche behandeln, Forschungslabor bauen, Gegenmittel erfinden, &#8230;), danach Spielerkarten und Infektionskarten ziehen. Spielerkarten helfen, mit Ausnahme der Epidemie-Karten, dem Spieler, die Infektionskarten hingegen bestimmen, wo neue Krankheitsfälle auftauchen.</p>
<p>Getestet haben wir das Spiel mit 2 und 5 Spielern, wobei man für die letzte Variante die Zusatzbox &#8220;Auf Messers Schneide&#8221; braucht. Angelegt wurde die unterste im Regelwerk vorgesehene Schwierigkeitsstufe mit 4 möglichen Epidemien. Kurz gesagt: Spielt man zu zweit, sollte man entweder sehr erfahren sein, jeden Spieler 2 Rollen spielen lassen oder aber noch eine Epidemie-Karte aus dem Spiel werfen. Ansonsten ist auch die einfachste Stufe schon ziemlich happig. Dies liegt vor allem daran, dass Pandemie schon mit einem relativ hohen Grad an Verseuchung startet und man mit 2 Rollen die Einsätze gar nicht schnell genug abhandeln kann, vor allem wenn einem Epidemien und Kettenreaktionen das Leben schwer machen.<br />
Bei 5 Spielern sieht die Sache schon etwas anders, wenn auch nicht unbedingt entspannter aus. Man kann besser planen und die Vorteile der einzelnen Rollen besser einsetzen, trotzdem gelang es uns bisher nur in ungefähr einem Drittel der Fälle das Spiel zu gewinnen, was allerdings frustrierender klingt, als es in Wirklichkeit ist. Bei Pandemie muss man auf mehrere Faktoren achten, die zwar alle für sich genommen sehr simpel sind, aber in der Kombination zu vielfältigen möglichen Szenarien werden, die man erst einmal gewohnheitsmäßig im Blick haben muss.</p>
<p><strong>Auf Messers Schneide</strong></p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51326GWU.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51326GWU.jpg" alt="" title="51326GWU" width="207" height="300" class="size-full wp-image-106" /></a><p class="wp-caption-text">Cover der Erweiterungsbox zu Pandemie.</p></div>
<p>Noch ein paar Worte zur Erweiterungsbox &#8220;Auf Messers Schneide&#8221;. Diese Erweiterungsbox birgt mehrere Vorteile in sich, so dass sich eine Anschaffung lohnt. So gibt es einen kompletten Satz inhaltsgleicher Spieler- und Infektionskarten, so dass man entweder Karten ersetzen oder die entsprechenden Stapel aufstocken kann. Ferner gibt es neue Rollenkarten, darunter eine Rolle, die gegen die anderen Spieler agiert (Bioterrorist) und die Möglichkeit durch so genannte Herausforderungen dem Grundspiel noch weitere Facetten hinzuzufügen. Auch wenn durch die Erweiterungsbox die Spielerzahl auf 5 erhöht wird, ist es durch ein paar eigene Regeländerungen durchaus möglich mehr Spieler unterzubringen. Außerdem erhält man durch die Erweiterungsbox praktische Petrischalen in denen man die Spielutensilien aufbewahren kann. Beklebbare Petrischalen!</p>
<p>Preise und Ausstattung der beiden Boxen bewegen sich durchaus im üblichen Rahmen, jedenfalls wenn man die Art der Spiele betrachtet. Die Spielmaterialien, vor allem die notwendigen Karten, sind gut gearbeitet und sehen so aus, als könnten sie viele Runden überstehen, ohne nennenswerten Schaden zu nehmen. Das Spiel richtet sich an Personen, die gerne im Team spielen. Kombinationsgabe und ein wenig vorausschauendes Denken und Planen sind definitiv von Vorteil.</p>
<p><strong>Alles wichtige auf einen Blick</strong></p>
<p><em>Pandemie</em><br />
Spieler: 2-4<br />
Alter: ab 10 Jahren<br />
Zielgruppe: sowohl Gelegenheits- als auch Vielspieler, Team-Spieler<br />
Spieldauer: 45-60 Minuten<br />
Preis: um 35€</p>
<p><em>Auf Messers Schneide</em><br />
Erweiterungsbox, nur in Verbindung mit Pandemie spielbar<br />
Spieler: 2-5<br />
Neue Herausforderungen, Möglichkeit einen Gegenspieler einzuführen<br />
Preis: um 25€</p>
<p>Die in diesem Artikel genutzten Bilder entstammen dem <a href="http://www.pegasus.de/1016.html" target="_blank">Pressebereich</a> von Pegasus. Die Rechte liegen beim Verlag.</p>
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		<title>Bodo Wartke in Magdeburg</title>
		<link>http://flintcynic.com/2010/02/bodo-wartke-in-magdeburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bodo Wartke, das ist Klavierkabarett in Reimkultur. Seit 1998 tourt der 1977 geborene Künstler mit mittlerweile vier verschiedenen Programmen (Ich denke, also sing&#8217; ich; AchillesVerse; Noah war ein Archetyp; König Ödipus) durch die Lande. Gebürtig aus Hamburg, Jugendjahre in Bad Schwartau, Wahl-Berliner und Wortkünstler sondergleichen, all das und noch mehr ist Bodo Wartke. Anders als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_77" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-77" title="wartke 1" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke-1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bodo Wartke. Foto von: Claus Hock</p></div>
<p>Bodo Wartke, das ist Klavierkabarett in Reimkultur. Seit 1998 tourt der 1977 geborene Künstler mit mittlerweile vier verschiedenen Programmen (Ich denke, also sing&#8217; ich; AchillesVerse; Noah war ein Archetyp; König Ödipus) durch die Lande. Gebürtig aus Hamburg, Jugendjahre in Bad Schwartau, Wahl-Berliner und Wortkünstler sondergleichen, all das und noch mehr ist Bodo Wartke.</p>
<p>Anders als bei anderen Künstlern, spielt Bodo Wartke noch heute all seine Programme in wechselnder Reihenfolge und wird dabei doch nie langweilig. Egal, wie oft man das Programm schon live gesehen, wie oft man die CDs rauf und runter gehört hat und egal wie oft man sich die DVDs bereits angesehen hat: Irgendetwas verändert Bodo Wartke bei seinen Auftritten immer, so dass jeder Abend etwas ganz besonderes ist. Gemeinsamer Nenner der Programme ist dabei zumeist &#8220;Klavier und Gesang, gleichzeitig&#8221; und genau damit begeisterte Bodo Wartke auch am 31.01.2010 die Zuschauer im ausverkauften Saal des AMO in Magdeburg. Nicht nur für einige Gäste, sondern auch für Bodo Wartke war dieser Auftritt sicherlich ein Wiedersehen der besonderen Art, denn es war erst sein zweiter Auftritt in Magdeburg. Sage und schreibe zehn Jahre ist es her, dass Bodo Wartke einen Auftritt in Magdeburg absolvierte, damals noch bei den Magdeburger Kugelblitzen und vor &#8220;deutlich überschaubarerem Publikum&#8221;. Die Begeisterung über das vollbesetzte AMO war Bodo Wartke jedenfalls anzumerken, auch wenn ihn die zwei leeren Plätze in der dritten Reihe etwas irritierten. Die eigentlichen Platzbesitzer sind leider nicht mehr aufgetaucht, jedoch fanden sich in der zweiten Hälfte zwei gnädige Gäste, die ihre Plätze aus der hinteren Reihe gegen die in der dritten eintauschten. An dieser Stelle ist es vielleicht angebracht, dass der Autor dieser Zeilen schüchtern die Hand hebt und zugibt, dass er ganz eventuell indirekt an einem der freien Plätze Schuld sein könnte. An der Kasse lagen nämlich zwei Karten anstatt der benötigten Einzelkarte, deswegen könnte zumindest ein freier Platz indirekt auf das Konto des Autors gehen. Um Verzeihung wird gebeten. Doch freie Plätze hin oder her, Bodo Wartke gelang es schon mit seiner Begrüßung die Gäste im Magdeburger AMO in seinen Bann zu schlagen, denn schon mit der &#8220;richtigen&#8221; Aussprache des Namens Magdeburg (Machdeburch) gelang es Bodo Wartke das Eis zu brechen. Gespielt wurde das Programm &#8220;AchillesVerse&#8221;, welches nach Auskunft von Bodo Wartke eigentlich &#8220;Bodo Wartke singt lieber wieder überwiegend Lieder über Liebe&#8221; heißen sollte, aber aus Platzgründen in &#8220;AchillesVerse&#8221; umbenannt wurde. Das Programm wird seit 2003 aufgeführt und wurde im Jahr 2004 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson ausgezeichnet. In den verschiedenen Liedern beweist Bodo Wartke immer wieder sein musikalisches und reimerisches Können und seinen vielschichtigen Humor.</p>
<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke2.jpg"><img class="size-medium wp-image-83" title="wartke2" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke2-170x300.jpg" alt="" width="170" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bodo Wartke. Foto von: Claus Hock</p></div>
<p>Die Zusammenstellung der Lieder wich am Abend zwar nicht sonderlich von der entsprechenden CD/DVD ab, allerdings wurde selbst für wahre Kenner des Programms der Abend nie langweilig. Variationen in den Liedern, auf&#8217;s Publikum abgestimmte Anmoderationen und Übergänge und die besondere Ausstrahlung Bodo Wartkes machten den Auftritt unverwechselbar. Inklusive Pause und Zugaben spielte Bodo Wartke gute drei Stunden, ohne dass sein Programm deutliche Längen beinhaltet hätte oder ein Nachlassen der Stimmung zu spüren gewesen wäre. Gerade gegen Ende spielte Bodo Wartke noch bisher unveröffentliche Lieder, davon ein reines Instrumental. Eines dieser Lieder (&#8220;Believe in Steve&#8221;), in dem es um den alten Zwist zwischen PC- und Mac-Nutzern geht, sorgte sogar während der anschließenden Autogrammstunde für eine kurze Diskussion zwischen Bodo Wartke und einem jüngeren Fan. Aber auch das neue Lied &#8220;Bettina&#8221; trug sicherlich zu den Standing Ovations am Ende des Abends bei. Warum? Bodo Wartke demonstrierte bei diesem Lied eindrucksvoll, dass er nicht nur Klavier und Gesang gleichzeitig beherrscht, sondern auch Klavier, Gesang, &#8220;Fußrasseln&#8221; und Cajón gleichzeitig zu einem schnellen und amüsanten Lied vereinen kann.</p>
<p>Das Programm selbst endete, Kenner von Bodo Wartke werden es ahnen, mit dem &#8220;Liebeslied&#8221;. Das besondere am Liebeslied ist, dass Bodo Wartke einen bestimmten Teil des Liedes in mehrere Sprachen übersetzt hat und sich das Publikum traditionell drei Sprachen aussuchen darf. Darüber, welche Sprachen gesungen werden, entscheiden Publikum und Bodo Wartke zusammen, in einer altbewährten Methode: Gespielt wird das, was am lautesten gerufen wird. Laut ist an dieser Stelle insofern wichtig, als dass Bodo Wartke während der Auswahl sowohl weiter Klavier spielt, als auch mit dem  Publikum redet. Das Magdeburger Publikum rief sich schließlich zur Entscheidung durch, dass Latein, Plattdeutsch &#8211; auch hierfür zeichnet sich der Autor dieser Zeilen als gebürtiger Ostfriese mitverantwortlich &#8211; und türkisch gesungen werden sollten. Als kleiner Eindruck für all diejenigen, die am 31. Januar nicht dabei sein konnten, sei an dieser Stelle zumindest auf das Liebeslied in der gewählten Reihenfolge hingewiesen, welches wir freundlicherweise an dieser Stelle verlinken dürfen: <a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/BodoWartke-Liebeslied.mp3" target="_blank">Das &#8220;Magdeburger&#8221; Liebeslied (MP3)</a>. Erstellt wurde das Lied mit dem <a href="http://www.bodowartke.de/seiten/index.php?nav=17" target="_blank">Liebesliedgenerator</a>.</p>
<p>Nach dem eigentlichen Konzert erhielten die Besucher noch die Gelegenheit, sich mit Merchandising und Autogrammen einzudecken. Auch hier ist erneut die besondere Ruhe und Freundlichkeit Bodo Wartkes hervorzuheben. Er brauchte nur wenige Minuten, um sich nach dem Konzert umzuziehen, etwas zu sammeln usw., so dass die Fans nicht allzu lange auf ihren Star warten mussten. Für die letzten verbliebenen Fans gab es nach der Autogrammstunde sogar die Möglichkeit, sich auf Fotos mit Bodo Wartke verewigen zu lassen. Nach fast drei Stunden Programm bleibt als Resümee für diesen besonderen Abend nur im freundschaftlichen Ton zu sagen: Bodo, warte nicht noch einmal zehn Jahre, bis zu deinem nächsten Auftritt in Magdeburg!</p>
<p>Wer mehr über Bodo Wartke erfahren möchte, dem sei wärmstens <a href="http://www.bodowartke.de" target="_blank">www.bodowartke.de</a> ans Herz gelegt, ein Internetauftritt, der sich zu entdecken lohnt.</p>
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		<title>Hessen (Solopfade)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Soloreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel telefoniert, viel im Internet recherchiert und mittlerweile stehen die &#8220;Besichtigungspunkte&#8221; und ein paar Menschen, die sich an die Zeit noch erinnern, konnten auch gefunden werden. Das Basiscamp wird am Freitagabend in Zierenberg beim Herrn S. aufgeschlagen, genauer im Ortsteil Friedrichsaue. Von dort wird es am Samstagmorgen ins knapp 70km entfernte Frankershausen gehen, wo ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel telefoniert, viel im Internet recherchiert und mittlerweile stehen die &#8220;Besichtigungspunkte&#8221; und ein paar Menschen, die sich an die Zeit noch erinnern, konnten auch gefunden werden. Das Basiscamp wird am Freitagabend in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zierenberg" target="_blank">Zierenberg</a> beim Herrn S. aufgeschlagen, genauer im Ortsteil Friedrichsaue. Von dort wird es am Samstagmorgen ins knapp 70km entfernte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berkatal#Frankershausen" target="_blank">Frankershausen</a> gehen, wo ein Treffen mit Herrn und Frau M. ansteht. In Frankershausen befand sich eine &#8220;Außenstelle&#8221; des Reichsarbeitsdienstlagers, in welchem mein Großvater während seiner Zeit in Hessen stationiert war.</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<p>Nach der Sichtung der Örtlichkeiten in Frankershausen wird das Wetter entscheiden müssen, wie es weiter geht. Entweder geht es am Vormittag noch hoch auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoher_Meißner" target="_blank">Hohen Meissner</a>, genauer zu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seesteine_(Hoher_Meißner)" target="_blank">Seesteinen</a>. Von einem geeigneten Parkplatz aus sind dies ein paar Kilometer Fußmarsch, deswegen muss das Wetter mitspielen. Als Alternative zum Fußmarsch werden andere Orte angefahren. Zur Auswahl stehen noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hohes_Kreuz" target="_blank">Hohes Kreuz</a> (Thüringen) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilgershausen_(Bad_Sooden-Allendorf)" target="_blank">Hilgershausen</a> (Bad Sooden-Allendorf). Hilgershausen ist ca. 8km von Frankershausen entfernt, Hohes Kreuz ca. 35km. In Hilgershausen befand sich wahrscheinlich das Hauptlager des Reichsarbeitsdienstes. Der genaue Standort, zusammen mit anderen Informationen, wird mir von Herrn H. gezeigt, der sich freundlicherweise dazu bereit erklärte. Lockerer Termin ist Samstagnachmittag um 15 Uhr. Hilgershausen ist ein kleiner Schuss ins Blaue, weil noch nicht genau feststeht, dass es sich bei dem Lager auf den alten Fotos wirklich um das Lager in Hilgershausen handelt. Man darf also gespannt sein.<br />
In der Gemeinde Hohes Kreuz, genauer im Ortsteil Bischhagen, steht scheinbar noch ein alter Hof, der als &#8220;Hof Josef Kaspari&#8221; Erwähnung im Fotoalbum findet. Die genaue Adresse konnte ich bisher nicht herausfinden, deswegen werde ich dort auf blauen Dunst hinfahren und mal sehen, ob ich jemanden antreffe. Außerdem findet sich in Bischhagen vielleicht noch eine alte Gaststätte, die auch erwähnt wird. Auf dem Rückweg des Tages, sofern es das Licht zulässt, wird noch ein Abstecher nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedland_(Niedersachsen)" target="_blank">Friedland</a> (Niedersachsen) gemacht, genauer zum Heimkehrerdenkmal. Von Hohes Kreuz nach Friedland sind es nochmal ungefähr 20km. Da sich die Strecke <a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Friedrichsaue,+Zierenberg,+Deutschland&amp;daddr=Frankershausen,+Berkatal,+Deutschland+to:Hilgershausen,+Allendorf,+Deutschland+to:Hohes+Kreuz,+Deutschland+to:Friedland,+Deutschland+to:Friedrichsaue,+Zierenberg,+Deutschland&amp;geocode=&amp;hl=de&amp;mra=ls&amp;sll=51.433075,10.001915&amp;sspn=0.158601,0.308647&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=10" target="_blank">Friedrichsaue-Frankershausen-Hilgershausen-Hohes Kreuz-Friedland-Friedrichsaue</a> (Seesteine/Hoher Meissner nicht eingerechnet) auf ca. 211km hochsummiert, wird der Sonntag als zweiter Ausflugstag noch in der Hinterhand behalten. Den größten Unsicherheitsfaktor stellt allerdings das Wetter dar, denn bei schlechtem Wetter wird aus den Seesteinen und vor allem aus der Fotodokumentation nichts. Aber auch die Gespräche mit den Ortsansässigen werden hoffentlich gewinnbringend und interessant.</p>
<p>Besonderer Dank gilt an dieser Stelle schonmal der Familie M. für die spontane Unterstüzung, Frau W. vom <a href="http://www.naturpark-mkw.de/" target="_blank">Naturpark Meissner</a> für den Hinweis auf die Seesteine und das Kartenmaterial, dem <a href="http://www.heimatkunde-bsa.de/" target="_blank">Verein für Heimatkunde Bad Sooden-Allendorf</a> für die Vermittlung des Kontaktes zu Herrn H., A. und D. für das Navigationsgerät und Herrn S. für die Übernachtungsmöglichkeit.</p>
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		<title>Solopfade</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Soloreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind immer noch eine Menge Anfragen bezüglich unserer ersten Reisereportage unbeantwortet. Trotzdem, oder gerade deswegen, steht demnächst eine kleine Reise nach Hessen an, die ich alleine bestreiten werde. Diese Reise ist eine Reise in die Vergangenheit und hat großes persönliches Gewicht für mich. Diese Reise ist aber auch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind immer noch eine Menge Anfragen bezüglich unserer ersten Reisereportage unbeantwortet. Trotzdem, oder gerade deswegen, steht demnächst eine kleine Reise nach Hessen an, die ich alleine bestreiten werde. Diese Reise ist eine Reise in die Vergangenheit und hat großes persönliches Gewicht für mich. Diese Reise ist aber auch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Welt klein ist, doch der Reihe nach.<span id="more-39"></span> Momentan beschäftige ich mich nebenher mit einem alten Fotoalbum meiner Oma, welches Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges enthält. Diese Fotos sind relativ gut beschriftet und so ist auch erkenntlich, dass mein Opa, den ich nie kennengelernt habe, seine Zeit beim Reichsarbeitsdienst unter anderem in Frankershausen (Hessen) abgeleistet hat. Wie es der Zufall so will stammt ein Kommilitone von mir ebenfalls aus Frankershausen. Solche Zufälle muss man nutzen, also rief ich ihn an und schon waren die Reisevorbereitungen im vollen Gange. Die Mutter meines Kommilitonen kümmert sich nämlich um das Heimatmuseum in Frankershausen und erklärte sich sofort bereit ein paar Nachforschungen anzustellen. Zwei Zeitzeugen wurden von ihr aufgetrieben, die zumindest geographisch so einiges eingrenzen konnten, wenn auch der Name meines Opas keine Erinnerungen hervorrief. Die Nachforschungen von allen Seiten laufen noch weiter, aber schon jetzt ist es abzusehen, dass ich noch im November nach Frankershausen fahren werde, um dort einige Orte, die ich oder andere einordnen konnten, aufzusuchen und ihr heutiges Aussehen zu dokumentieren.</p>
<p>Neben Frankershausen stehen noch die Orte Witzenhausen an der Werra und Hohes Kreuz (Thüringen) an. Alles ist bequem an einem Tag zu erreichen, wobei die Suche nach einzelnen Häusern wahrcheinlich mehr Zeit in Anspruch nehmen wird. Wenn ich ganz viel Glück habe, dann finde ich noch Menschen, die mir etwas über die damalige Zeit erzählen können.</p>
<p>Angedacht für den Trip sind zwei, maximal drei  Tage, wahrscheinlich Freitag bis Sonntag.</p>
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		<title>Vorbereitungen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam nehmen die Planungen für unsere erste Reise, welche Mitte November stattfinden soll, klarere Züge an. Reiseführer und Kartenmaterial sind weitestgehend besorgt und die ersten Sponsoringanfragen sind geschaltet. Nun heißt es weiter planen und hoffen, dass einer Zeitung oder einem Magazin unsere Reportage-Idee gefällt. Geplant ist eine Tour von ca. 4 Tagen durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam nehmen die Planungen für unsere erste Reise, welche Mitte November stattfinden soll, klarere Züge an. Reiseführer und Kartenmaterial sind weitestgehend besorgt und die ersten Sponsoringanfragen sind geschaltet. Nun heißt es weiter planen und hoffen, dass einer Zeitung oder einem Magazin unsere Reportage-Idee gefällt. Geplant ist eine Tour von ca. 4 Tagen durch den östlichen Teil Deutschlands, aber mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Interessant ist es auf jeden Fall, vor allem wenn man die Entwicklung von einer Idee hin zu einer immer konkreter werdenden Planung betrachtet. Dieser Blog ist die erste Konkretisierung unserer Planungen und demnächst werden hoffentlich auch die ersten Ads geschaltet, welche hoffentlich mit der Zeit zumindest die Hostingkosten tragen.</p>
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		<title>Ferropolis &#8211; Die Stadt aus Eisen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 10:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Ferropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ferropolis, die Stadt aus Eisen, ist eine Mischung aus Museum und Veranstaltungsort in der Nähe von Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Ehemals fand am jetzigen Ort der Ferropolis Braunkohleförderung im Tagebau Golpa-Nord statt. Heute zeugt ein interessantes und beeindruckendes Museumskonzept von der Geschichte des Tagebaus in der Region. Wer allerdings eines der üblichen Mussen erwartet, der wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ferropolis, die Stadt aus Eisen, ist eine Mischung aus Museum und Veranstaltungsort in der Nähe von Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Ehemals fand am jetzigen Ort der Ferropolis Braunkohleförderung im Tagebau Golpa-Nord statt. Heute zeugt ein interessantes und beeindruckendes Museumskonzept von der Geschichte des Tagebaus in der Region. Wer allerdings eines der üblichen Mussen erwartet, der wird überrascht sein.</p>
<p>Im Jahr 1957 begannen die Vorbereitungen für den Abbau von Braunkohle in Golpa-Nord. In den 1950er Jahren war der Tagebau in Sachsen-Anhalt auf seinem Höhepunkt angelangt. 20 Tagebaue, 60000 Beschäftigte und einen jährlichen Auswurf von zuletzt 100 Millionen Tonnen. 1991 standen dann nahezu alle Förderstätten vor dem aus und auch Golpa-Nord wurde geschlossen. Interessierte Menschen wollten aber fast 40 Jahre Geschichte nicht einfach so verschwinden lassen und so wurden Ideen entworfen. Die Idee zur Ferropolis kam schließlich aus dem Bauhaus Dessau und wurde glücklicherweise auch umgesetzt.</p>
<p>Heute ist die Ferropolis Museum, Industriedenkmal, Stahlskulptur, Veranstaltungsareal und Themenpark gleichermaßen. Beherrscht wird das Areal durch die riesigen Tagebaumaschinen, die in einem ungeheuren logistischen Aufwand auf das Gelände geschafft wurden. Insgesamt fünf dieser Maschinen umranden die große Arena auf der Halbinsel im Gremminer See und alle von ihnen waren über Jahre im Tagebau im Einsatz.</p>
<p>Mad Max, Medusa, Mosquito, Gemini und Big Wheel. Hinter diesen fünf Namen verbergen sich die fünf verschiedenen Maschinen. <strong>Mad Max</strong> begrenzt die Arena zu Seeseite hin und ist ein Eimerkettenbagger auf Schienenfahrwerk mit einem Gewicht von 1250 Tonnen, einer Höhe von 27,6 m und einer Länge 79,2 m. Ihm gegenüber steht <strong>Mosquito</strong>, ein Raupensäulenschwenkbagger auf Raupenfahrwerk und mit dem Baujahr 1941 der Oldie unter den Maschinen. Dies hindert das 792 Tonnen schwere, 27,2 m hohe und 67,1 m lange Ungetüm aber nicht daran, noch voll funktionsfähig zu sein. Hergestellt wurder der Mosquito übrigens in Magdeburg. Die Umrandung der Arena machen die <strong>Medusa</strong>, ein schwenkbarer Absetzer auf Schienenfahrwerk und der schwerste der ausgestellten Bagger, <strong>Gemini</strong>, komplett. Gemini kommt auf die beeindruckenden Maße einer Höhe von 30 m und einer Länge von 125 m, wobei der Ausleger auf eine Länge 60 m kommt. Gemini bringt dabei 1980 Tonnen auf die Waage. Etwas abseits steht die letzte der Maschinen, das <strong>Big Wheel</strong>. MIt dem Baujahr 1984 das Küken unter den Tagebauvarianten, aber nicht minder beeindruckend. Der Schaufelradbagger auf Raupenfahrwerk bringt 1718 Tonnen auf eine Höhe von 31 m und eine Länge von 74,5 m.</p>
<p>Das besondere an den Ausstellungsstücken ist allerdings auch noch, dass diese begangen werden können. Einige nur im Zuge einer buchbaren Führung, andere, wie zum Beispiel Gemini, auch eigenständig. Neben den Maschinen gibt es auch einen eher klassischen Museumsteil in der alten 30 KV-Station, von der vorher der komplette Tagebau mit Strom versorgt würde. Heute dient er neben der Ausstellung rund um die Ferropolis und rund um die Geschichte der Braunkohleförderung in der Region dem Förderverein FERROPOLIS e.V. als Sitz. Außerdem kann man sich in den Räumlichkeiten sogar das Ja-Wort geben, direkt vor der Kulisse der Ferropolis.</p>
<p>Rund um die Ferropolis passiert auch noch mehr. Dies bezeugen erste Ansiedlungen kleiner Unternehmen ebenso wie zahlreiche neue Projekte: schwimmende Häuser etwa oder gleich ein ganzes Freizeitdorf, mit Strom versorgt vom längsten Solarkraftwerk Europas. &#8220;In FERROPOLIS, so scheint es, ist Zukunft möglich.&#8221;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wichtige Daten für Besucher</span></p>
<p><strong>Eintrittspreise:</strong></p>
<ul>
<li>Erwachsene: 4,00 €</li>
<li>Ermäßigt: 3,00 €</li>
<li>Audioführung für zwei Personen: 1,00 €</li>
<li>Familienkarte : 8,00 € (2 Erwachsene und max. 4 Kinder)</li>
</ul>
<p><strong>Gruppen:</strong></p>
<ul>
<li>ab 20 Personen pro Person 3,00 €</li>
<li>Führung pro Gruppe 25,00 €</li>
<li>Führungen am Wochenende pro Person: 1,00 €</li>
<li>Kinder unter 6 Jahren frei</li>
<li>Jahreskarte 10,00 € (nicht für Veranstaltungen gültig)</li>
</ul>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<ul>
<li>November-April: Täglich geöffnet von 10.00 – 17.00 Uhr, beziehungsweise bis zum Einbruch der Dunkelheit.</li>
<li>April-November: Samstag, Sonn- und Feiertage: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Wochentags: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr</li>
<li>Die Ausstellung in der ehemaligen 30 KV-Station ist täglich von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.</li>
<li>Die Gastronomie am Biergarten an der Orangerie ist im Winterhalbjahr an den Wochenenden und an Feiertagen geöffnet, im Sommerhalbjahr täglich.</li>
</ul>
<p>Audioführungen mit einer Dauer von ca. 1 Stunde können am eingang gegen eine kleine Gebühr erworben werden. Die Audioführungen bieten neben den üblichen Informationen auch Interviews mit ehemaligen Arbeitern und Aufnahmen der Betriebsgeräusche der einzelnen Maschinen.</p>
<p><strong>Führungen durch Gästebetreuerinnen</strong></p>
<p>An Wochenenden und Feiertagen um 11.00, 13.00, 15.00 Uhr<br />
Dauer : ca. 1 Stunde</p>
<p>Von Montag bis Freitag Führungen nur für Gruppen nach vorheriger Anmeldung.<br />
Für Gruppen ab 20 Personen ist eine Anmeldung unter 034953 &#8211; 351 25 erwünscht<br />
(ca. 7 Tage im Voraus).</p>
<p>Details zur <a href="http://www.ferropolis-online.de/service/anfahrt.html" target="_blank">Anfahrt</a>, zu besonderen <a href="http://www.ferropolis-online.de/programm.html" target="_blank">Terminen</a> und weiteren Dingen rund um die Ferropolis, finden sich auf der <a href="http://www.ferropolis-online.de/" target="_blank">Internetseite des Museums</a>.</p>
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		<title>Etwas mehr Begeisterung, bitte!</title>
		<link>http://flintcynic.com/2009/06/etwas-mehr-begeisterung-bitte/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 10:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Literatur bewegt&#8221; war das Motto der diesjährigen Nacht der Literatur, organisiert im Rahmen eines Seminars am Institut für Germanistik der Magdeburger Universität. Ein vielfältiges und eindrucksvolles Programm sollte geboten werden, doch leider war häufig nur die Organisation und Planung eindrucksvoll. Eindrucksvoll schlecht und das fast vier Stunden lang. Wer wusste, dass ein ganzes Seminar mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Literatur bewegt&#8221; war das Motto der diesjährigen Nacht der Literatur, organisiert im Rahmen eines Seminars am Institut für Germanistik der Magdeburger Universität. Ein vielfältiges und eindrucksvolles Programm sollte geboten werden, doch leider war häufig nur die Organisation und Planung eindrucksvoll. Eindrucksvoll schlecht und das fast vier Stunden lang. Wer wusste, dass ein ganzes Seminar mit der Planung und Durchführung beauftragt war, der fragte sich unwillkürlich, wo die Kontrolle durch die Lehrkraft war.</p>
<p>Die Beiträge zur 3. Nacht der Literatur, welche am 11. Juni in der Scheune des Moritzhofes stattfand, waren wirklich vielfältig und an sich gab es an den meisten Beiträgen nichts auszusetzen. Jedoch merkte man dem Programm und der Planung schnell starke Schwächen an, die dem Zuhörer den Genuß der Beiträge verleideten.<br />
Ein paar Worte zum Programm. Der erste Hauptbeitrag des Abends und zugleich wohl auch längste Beitrag im gesamten Programm war Sartres &#8220;Geschlossene Gesellschaft&#8221;, aufgeführt von der gleichnamigen, extra für diesen Abend gegründeten Gruppe. Knapp eine Stunde lang, für manche sicherlich etwas zu lang für den Einstieg, spielten Philipp Bittkau, Denis Fabian, Anne Hähner und Jana Schuppe vor den knapp 120 Gästen im Moritzhof. Und sie spielten an sich überzeugend, wenn auch manchmal etwas zu leise. Doch auch andere Beiträge mochten auf ihre Art überzeugen, wie zum Beispiel &#8220;Franz Kafka &#8211; ein bewegender Autor&#8221;. Fast völlig improvisiert, freier Text, freie Bewegung, aber doch in sich stimmig, wenn auch &#8220;schwere Kost&#8221;. So schwer, dass mancher sich fühlte wie beim Betrachten moderner Kunst &#8211; einiges versteht man, anderes dagegen&#8230; Bei einigen Beiträgen hingegen hatte man manchmal das Gefühl, dass die Literatur eher stelzt oder sich sogar mit Händen und Füßen dagegen wehrt, bewegt zu werden &#8211; oder originell zu sein. Eine interessante Abwechslung bot dabei Ferdinand Weidinger mit seinem Saxophon. Sowohl bei der Untermalung einzelner Passagen der &#8220;Geschlossenen Gesellschaft&#8221;, als auch als Untermalung zur spontan eingefügten Lesung Brecht&#8217;scher Liebeslyrik durch Oliver Scheer.</p>
<p>Der trotzdem überwiegend negative Eindruck, den der Abend hinterließ, wurde sicher unterstützt, wenn nicht sogar hervorgerufen, durch die merklich schlechte Organisation des Abends. Geprobt wurde der Abend scheinbar nicht, zumindest nicht am Stück, und wenn doch, so müssen die Verantwortlichen währenddessen geschlafen haben. So stimmig und passend viele der insgesamt elf Beiträge für sich genommen waren, so unpassend waren sie im Zusammenhang. Kein roter Faden, kein vereinendes Thema führte die Zuschauer durch den Abend. Auch die Moderation, die in regelmäßigen Abständen Ausblicke auf das Programm und die Abfolge gab, vermochte nichts daran zu ändern, dass der Zuhörer von einer Gattung zur nächsten und von einem Thema ins andere gerissen wurde. Man kann es so machen, man sollte es sich aber vorher gut überlegen. Hier wurde es, übrigens wie bei der letzten Nacht der Literatur auch, gemacht, aber ob dies vorher bewusst (mit allen Konsequenzen) überlegt wurde darf wohl bezweifelt werden. Dies ist vor allem in Hinblick auf die Beiträge schade, denen man eine Liebe zur Literatur und einen Spaß an der Sache anmerkte. Schade aus dem Grund, weil eben diese Beiträge unter dem drumherum litten. Gute Schauspieler und begeisterte Akteure können die Vorstellung nicht retten, wenn der Regisseur, oder in diesem Fall die Lehrkraft des Seminars, es an einer &#8220;starken Hand&#8221; und einer einenden Idee mangeln lässt, welche aus vielen Einzelnen ein harmonisches Ganzes werden lässt. In diesem Zusammenhang sollte allerdings auch erwähnt werden, dass leider nur sehr wenige Dozenten des Instituts für Germanistik an der Veranstaltung teilnahmen. Sei es als Gast, als Beitragender oder hinter den Kulissen. Im Jahr 2003 lieferten vier Institutsmitarbeiter einen mehr oder weniger aktiven Beitrag, dieses Jahr nur zwei. Anwesend waren insgesamt fünf Mitarbeiter.<br />
Neben diesem fehlenden roten Faden störten vor allem &#8220;kleinere&#8221; Fehler und Unstimmigkeiten. So hatten manche Beitragende kein Mikrofon und versuchten nur mit ihren zarten Stimmchen gegen Musik anzukommen. Wobei es grundsätzlich nicht unbedingt eine gute Idee ist einen Text zu rezitieren und nebenher einen Popsong laufen zu lassen, wenn daraus ein &#8220;Stimmengewirr&#8221; entsteht. Oder aber die mehr als schlecht eingestellte Tonanlage, die die Höhen in den Liedern Stefan Müllers in, nun, ungeahnte und zum Teil sehr unangenehme Höhen katapultierte. Beim Beitrag von Stefan Müller ergab sich auch noch das Problem, dass dieser ursprünglich kurz vor der einzigen Pause des Abends spielen sollte, dann aber wegen einer Verspätung erst nach der Pause spielte. Verspätungen können vorkommen, aber so begann der zweite Teil des Abends leider mit einem sehr nachdenklichen und langsamen Beitrag. Etwas mehr Schwung wäre da wünschenswert gewesen.</p>
<p>Die konzeptionellen Schwächen des Abends wirkten sich auch recht deutlich auf die Zuschauerzahlen aus. Begann der Abend noch mit ca. 120 Gästen, so waren es nach der Pause nur noch knapp 60, was sich im Laufe des Abends noch weiter nach unten korrigierte. Hier spielte sicher auch eine gewisse Ungewissheit von Seiten der Zuhörer eine Rolle, denn leider gab es am Abend kein Programm, so dass nicht abzusehen war, welche Beiträge noch kommen und wie lange die Veranstaltung überhaupt dauern würde. So kam schon dem Beitrag &#8220;Feuermärchen&#8221; von Robert Friedrich wohl nicht die gebührende Aufmerksamkeit zu und der &#8220;mittelhochdeutsche Teil&#8221;, für den extra die &#8220;Liederknechte&#8221; aus Magdeburg engagiert wurden, fand nur noch vor einem Bruchteil der ursprünglichen Zuschauer statt. Dabei wurde gerade dieser Teil von vielen als der lustigste und entspannteste angesehen.<br />
Trotz aller Kritik bleibt trotzdem zu hoffen, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Nacht der Literatur gibt. Dann nur bitte mit einem besseren, abgestimmteren Konzept.</p>
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