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	<title>FlintCynic</title>
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	<description>Periodische Publizistik</description>
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		<title>Spieletest: Munchkin Quest</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Halbling und die Zaubererin treffen sich in der Eingangshalle. Der Halbling summt &#8220;Hinter diesen Mauern&#8221;. Während die Zaubererin noch versucht sich magisch die Fingernägel zu lackieren, läuft der Halbling in den nächsten Raum, den Zwinger. Im Zwinger erwartet ihn eine Hammerratte. Plötzlich steht die Zaubererin neben ihm und beide prügeln fröhlich auf die Hammerrate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/5db4401f2b.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3073" title="5db4401f2b" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/5db4401f2b.jpg" alt="" width="153" height="160" /></a>Der Halbling und die Zaubererin treffen sich in der Eingangshalle. Der Halbling summt &#8220;Hinter diesen Mauern&#8221;. Während die Zaubererin noch versucht sich magisch die Fingernägel zu lackieren, läuft der Halbling in den nächsten Raum, den Zwinger. Im Zwinger erwartet ihn eine Hammerratte. Plötzlich steht die Zaubererin neben ihm und beide prügeln fröhlich auf die Hammerrate ein. Monster tot, Schätze eingesteckt. Die Zaubererin wird vom Ehrgeiz gepackt und begibt sich in die angrenzende Handelskammer. Sie wedelt mit ihrem Kerkerpassierschein und die Zombienen lassen sie passieren. Man hört ein verächtliches Schnaufen aus dem Zwinger: &#8220;Kerkerpassierschein, dass kan ja jeder! Musst das Viech hauen, sind doch nur kleine Zombienchen!&#8221;, ruft der Halbling, während er rückwärts in das Labor läuft. Er läuft gegen eine Kniescheibe, dreht sich um und guckt am Bullrog empor. &#8220;Äh&#8230;Hallo&#8230;&#8221; Der Bullrog schnaubt verächtlich und ignoriert den unerfahrenen Halbling. Dieser zuckt mit den Schultern, dreht dem Bullrog eine lange Nase und geht in die Schatzkammer, schreit kurz und rennt weg. &#8220;Ich hab was im Labor vergessen!&#8221;, ruft er durch den Dungeon. Die Zaubererin kichert, während sie ins Hospital läuft und einen Blick auf den Fungus wirft. Sie brüllt siegessicher: &#8220;Nimm das!&#8221;, haut zielsicher daneben und taumelt in die Eingangshalle, unterstützt von einem freundlichen Arschtritt des Fungus. &#8220;Nehm ich halt den anderen Raum, pah!&#8221;, sprachs und ging in den Raum mit dem klebrigen Boden. &#8220;Ooooch, guck mal, ein kleiner, niedlicher Leprechaun.&#8221; Der Halbling erscheint an ihrer Seite und sagt: &#8220;Den will ich auch hauen!&#8221; Beide hauen, der Leprechaun haut der Länge nach hin und der Halbling nimmt sich grinsend ein Bastardschwert.</em></p>
<p><em><span id="more-123"></span> </em></p>
<p>Was klingt wie ein Fantasy-Groschenroman ist tatsächlich die etwas ausgeschmückte Fassung der ersten Züge bei Munchkin Quest. Das macht es zwar nicht weniger groschenromanhaft, aber es gibt einen kurzen Ausblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Kartenspiel Munchkin und dem Brettspiel Munchkin Quest. Man schleicht immer noch durch Dungeons und bekämpft eine Vielzahl an verschiedenen Monstern, rafft Schätze zusammen, hilft seinen Mitspielern und fällt ihnen gelegentlich in den Rücken. Neu beim Brettspiel ist das Brett &#8211; wer hätte das gedacht? Allerdings handelt es sich beim Spielbrett nicht um ein &#8220;klassisches&#8221; Spielbrett, welches immer gleich aussieht, sondern um modulare, beidseitig bedruckte Räume, die nach dem Zufallsprinzip aneinandergereiht werden. Manche Räume bieten dabei Vor- oder Nachteile für einige Spieler oder für einzelne Monster.<br />
Mit der Verlagerung des Spielgeschehens auf ein Spielbrett gab es allerdings auch noch ein paar Regeländerungen bzw. -erweiterungen, die verhindern, dass man seine gewohnten Munchkin-Taktiken einfach so übernehmen kann. So ist bei Munchkin Quest das Helfen im Kampf nicht mehr so ohne weiteres möglich, da der Helfer &#8220;in Reichweite&#8221; sein muss. Außerdem gibt es leichte Veränderungen im Kampfsystem, da das letzte Wort jetzt der Würfel hat, womit der Ausgang des Kampfes mitunter mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Weitere, bedeutende Änderung bei Munchkin Quest ist, dass Monster, vor denen man weggelaufen ist, oder denen man irgendwie anders ohne Kampf ausgewichen ist, jetzt nicht einfach verschwinden, sondern weiter über das Spielbrett schleichen.</p>
<p><strong>Der grobe Spielverlauf</strong></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3074" title="munchkinQuest-1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Bei Munchkin Quest besteht der Zug eines Spielers grundsätzlich aus zwei Abschnitten: Dem Spielerzug und dem Monsterzug, d.h. erst ist der jeweilige Spieler dran und danach verteilen sich die evtl. auf dem Spielfeld befindlichen Monster neu.<br />
Ein Spieler hat in seinem Zug drei Bewegungspunkte, die er entweder zum erkunden des Spielbrettes, zum Raum durchsuchen oder für Deals verwenden kann. Kämpfe kosten keine Bewegungspunkte. In seinem Zug muss der Spieler, Kämpfe mal außen vor gelassen, grundsätzlich auf den Raum achten, in dem er sich befindet und, wenn er einen anderen Raum aufsuchen will, auf die Art der Verbindung zwischen den Räumen. Ja, da gibt es verschiedene, zum Beispiel normale Gänge oder verschlossene Türen. Manche Räume und manche Verbindungsarten kosten mehr als nur einen Bewegungspunkt, so dass man manchmal dazu gezwungen ist, seine nächsten Handlungen ordentlich zu planen.<br />
Jedes Mal, wenn ein Munchkin einen neuen Raum betritt, erscheint dort ein Monster. Der Kampf selbst ähnelt zunächst dem Kampfsystem aus dem Kartenspiel: Man vergleicht Stufen (+Boni/Mali) vom Monster und dem Munchkin. Der &#8220;Hauptkämpfer&#8221; darf andere Munchkins um Unterstützung bitten oder aber andere Munchkins können mit entsprechenden Karten dem Monster helfen. Hauptunterschiede im Kampf sind dabei: Helfende Munchkins müssen sich, wenn sie helfen wollen, in Reichweite, also in der Regel in einem direkt angrenzenden Raum befinden. Erforscht man also als einziger eine bestimmte Ecke des Dungeons, so ist man auch ziemlich auf sich alleine gestellt. Das Monster natürlich nicht, dem darf immer geholfen werden. Aber niemand hat gesagt, dass das Leben eines Munchkins fair ist. Wenn alle Karten gespielt sind, kommt es allerdings, im Gegensatz zum Spiel, auf den Zufall an. Sowohl das Monster, als auch der Munchkin würfeln &#8211; in der Regel mit einem W6 &#8211; und addieren das Ergebnis auf ihre vorher errechneten Stufen hinzu. Manche Karten erlauben zwar die Veränderung dieser Würfelergebnisse, aber in der Regel bleibt bei Munchkin Quest eine gewisse Unsicherheit, was den Ausgang eines Kampfes angeht, während beim Kartenspiel ja &#8220;höhere Stufe&#8221; gleichbedeutend mit gewonnen war.<br />
Am Ende des Spielerzuges steht auch bei Munchkin Quest die &#8220;Milde Gabe&#8221;. Hat der Spieler seinen Zug beendet, dann dürfen die Monster ziehen. Jedes Monster hat eine, per Zufall bestimmte, Farbe und zieht dieser Farbe entsprechend in Richtung von entsprechenden, auf den Räumen aufgedruckten, Pfeilen. Dies tut es so lange, bis es keine entsprechenden Pfeile mehr gibt, das Monster einen in diesem Zug schon betretenen Raum betreten müsste oder irgendwas anderes passiert. Dementsprechend schwierig ist die Monsterbewegung vorherzusagen, so dass man durchaus seinen Zug mit einem Kampf beginnen muss, da plötzlich ein Monster im gerade geleerten Raum auftaucht.<br />
Gewonnen hat man bei Munchkin Quest fast, wenn man die 10. Stufe erreicht hat. Nach der 10. Stufe muss man nämlich zunächst das Bossmonster besiegen. Erreichen zwei oder mehr Spieler der 10. Stufe gleichzeitig den Raum, in dem das Bossmonster auftaucht, gibt es übrigens auch zwei oder mehr Bossmonster. Das Bossmonster taucht immer in der Eingangshalle auf, sobald ein 10.-Stufe-Munchkin diesen betritt. Manchmal muss man sich also, trotz 10. Stufe, noch mit einzelnen Monster rumschlagen, die man auf dem Weg zur Eingangshalle trifft. Verliert man dabei eine Stufe, braucht man allerdings auch keine Angst mehr vor dem Bossmonster haben. Das kommt dann nämlich nicht, solange man seine Stufe nicht wiedergewonnen hat.</p>
<p><strong>Munchkin Quest 2</strong></p>
<p>Munchkin Quest 2 ist eine Erweiterung für Munchkin Quest und dementsprechend nicht ohne das Grundspiel spielbar. Munchkin Quest 2 erweitert die Anzahl möglicher Spieler von 4 auf 6, führt unter anderem neue Räume und vor allem &#8220;Fallen&#8221; ein. Während man sich bei Munchkin in der Regel ja nur mit Flüchen und Monstern rumärgert, machen einem also jetzt auch Fallen das Leben schwer. Insgesamt gibt es 100 Karten mehr, die neue Monster, neue Schätze usw. mitbringen. Positiv hervorzuheben ist, dass die Karten außerdem ein Symbol haben, welches zeigt aus welcher Erweiterung die Karte bzw. der Raum kommt. So kann man einfach das Grundspiel wieder &#8220;herstellen&#8221;, wenn einem danach ist. Die zusätzlichen Regeln halten sich in einem überschaubaren Rahmen und beziehen sich hauptsächlich auf die Verwendung der Fallenkarten. Ebenso wie Munchkin Quest kommt Munchkin Quest 2 mit einer ausreichenden Anzahl an kleinen Tüten, in denen man die Spielmaterialien aufbewahren kann, damit nichts abhanden kommt.</p>
<p><strong><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-3075 alignright" title="munchkinQuest-2" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/munchkinQuest-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Kritik</strong></p>
<p>Ein bisschen Kritik muss allerdings auch sein. Der Vorteil bei Munchkin war stets, dass fast alles wichtige auf den Karten selbst vermerkt war und man so nur die grundlegenden Züge lernen musste, um das Spiel zu spielen. Bei Munchkin Quest ist dies leider nicht grundsätzlich durchgehalten worden. Wie anfangs erwähnt sind manche Räume schlecht oder gut für manche Spieler. Dies wird über Symbole am Rand des Raumteiles signalisiert. Insgesamt gibt es acht verschiedene Symbole, in zwei verschiedenen Farben (rot und grün). Zusätzlich hat jedes Monster noch auf seinem Papp-Aufsteller ein Symbol, welches grundsätzliches zur Bewegung regelt. Auch die Durchsuchbarkeit von Räumen wird durch Symbole auf den Raumteilen oder auf zusätzlichen Pappschildchen geregelt. Diese Symbole lernt man ohne Frage mit der Zeit kennen, jedoch erschweren sie den Einstieg etwas, da man doch recht häufig nachschlagen muss, wofür denn jetzt nochmal welches Symbol steht. Rot und grün machen die Sache für rot-grün Verwechsler dabei auch nicht unbedingt einfacher, allerdings nehmen kaum Spiele darauf Rücksicht.<br />
Ansonsten spielt sich Munchkin Quest (mit oder ohne Erweiterung) relativ gut. Die Einführung des Zufalls im Kampfsystem sorgt durchaus dafür, dass die Spannung bei Kämpfen länger erhalten bleibt, als beim Kartenspiel. Dadurch und durch die Helfer-Regelungen entsteht ein etwas anderes Spielgefühl, als bei Munchkin, woran beim Kauf des Spieles denken sollte. Auch die Spielzeit ist bei Munchkin Quest durchaus länger, als bei Munchkin, was allein schon daher kommt, dass ein Spieler mitunter 3 und mehr Kämpfe in seinem Spielzug unterbringen kann.<br />
Ob Munchkin Quest jetzt &#8220;taktischer&#8221; ist, als das Kartenspiel, das mag jeder für sich entscheiden.</p>
<p><strong>Alles Wichtige auf einen Blick:</strong><br />
<em>Material:</em><br />
• 24 Dungeonplättchen<br />
• 200 Spielkarten<br />
• 1 Anleitung<br />
• und ganz viel anderer Krimskrams</p>
<p>Spieler: 2-4 Personen<br />
Dauer: 120-180 Minuten<br />
Alter: ab 12 Jahren<br />
empf. VK: € 39,95</p>
<p><strong>Munchkin Quest 2</strong></p>
<p>Inhalt:<br />
9 doppelseitige Raumteile<br />
100 Spielkarten<br />
27 Verbindungsteile<br />
2 Plastik-Munchkins<br />
2 Stufenzähler<br />
13 Monsteraufsteller<br />
Zusatzregeln<br />
Preis: ca. 29,95€</p>
<p>Erstes Bild aus dem <a href="http://www.pegasus.de/1717.html" target="_self">Pressebereich von Pegasus</a>. Bilder im Artikel von Claus Hock.</p>
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		<title>Spieletest: Frag</title>
		<link>http://flintcynic.com/2010/04/spieletest-frag/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 17:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht: Immer kann irgendjemand auf der LAN gerade den einen Shooter nicht mitspielen, weil sein PC nicht die Anforderungen erfüllt oder der Spieler nicht mit der Tastenbelegung klarkommt. Hat man ihn doch noch überzeugt muss er das Spiel erst installieren, dann gibt es zu behebende Versionsunterschiede, der Red Bull ist alle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/Frag-WU-Artikelbild.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3064" title="Frag-WU-Artikelbild" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/Frag-WU-Artikelbild.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a>Wer kennt das nicht: Immer kann irgendjemand auf der LAN gerade den einen Shooter nicht mitspielen, weil sein PC nicht die Anforderungen erfüllt oder der Spieler nicht mit der Tastenbelegung klarkommt. Hat man ihn doch noch überzeugt muss er das Spiel erst installieren, dann gibt es zu behebende Versionsunterschiede, der Red Bull ist alle und es hat sowieso keiner mehr Lust. Abhilfe verspricht das Brettspiel &#8220;Frag&#8221; aus dem <a href="http://www.pegasus.de/" target="_blank">Pegasus Verlag</a>. Ego-Shooter und Brettspiel? Das soll zusammenpassen?</p>
<p><span id="more-121"></span></p>
<p>Frag ist ein Strategiespiel, welches versucht die typischen Abläufe und Eigenschaften von nicht-kooperativen Arena-Shootern auf das Brettspiel zu übertragen. Im Spiel geht es um Frags, man kann Waffen fallenlassen, Waffen von Gegnern einsammeln und man respawned, wenn man selbst einen vor den Latz geknallt bekommen hat. Leider kitzelt Frag auch die &#8220;typischen&#8221; Verhaltensweisen von Spielern heraus und durch den Spielaufbau wird &#8220;campen&#8221; und sich verstecken leider allzu stark gefördert. Aber der Reihe nach.</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4346.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3066" title="IMG_4346" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4346-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Frag eignet sich in der &#8220;Gold Edition&#8221; für 2-6 Spieler. Jeder Spieler erhält dabei eine farbige Spielfigur und darf sich, innerhalb eines gewissen Rahmens, die für das Spiel wichtigen Werte selbst festlegen, vergleichbar mit dem Wählen einer &#8220;Klasse&#8221; bei manchen Shootern. Die Spielfiguren erinnern stark an die &#8220;Space Marines&#8221; aus Warhammer 40000, allerdings hat Frag ansonsten keine Ähnlichkeit mit Warhammer. Besonders hervorzuheben sind die &#8220;Charakterdatenblätter&#8221;, die man zur Bestimmung der genauen Werte seiner Spielfigur ausfüllen muss: Diese sind beschichtet und abwischbar. Pegasus liefert auch gleich zwei entsprechende Stifte mit, die sich leicht und ohne Rückstände wieder entfernen lassen. Sogar die Finger bleiben dabei sauber.<br />
Das Spielbrett ist relativ groß, passt aber auf die gängigen Tischvarianten. Außerdem ist das Spielbrett doppelseitig bedruckt, so dass man zwei verschiedene Level spielen kann. Zusammen mit verschiedenen Karten und einer ausreichenden Anzahl Würfeln ist der Spielinhalt damit auch vollständig.</p>
<p>Gespielt wird Frag rundenbasiert. In jeder Runde kann sich der Spieler bewegen (Bewegungsweite wird ausgewürfelt), auf entsprechenden Feldern Waffen oder Gadgets einsammeln und natürlich andere Mitspielern beschiessen. Gewonnen hat, wer als erstes 3 Frags erreicht hat. Bis dies geschafft ist kann sich das Spiel allerdings etwas ziehen.</p>
<p><strong>Zum Test</strong></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4345.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3065" title="IMG_4345" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_4345-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Getestet wurde mit 4 Spielern. Der Spielaufbau und die Regeln sind in ein paar Minuten erledigt, so dass schnell mit der ersten Runde begonnen werden kann. Zumindest in unserer Runde hatte es sich dann auch erstmal mit dem &#8220;schnell&#8221; erledigt. Beide Spielbrettseiten haben ihre Vor- und Nachteile, jedoch bieten beide Seiten relativ sichere Orte, an denen man sich erstmal mit Waffen und Gadgets ausrüsten kann. Dies wurde in der Regel auch erstmal exzessiv genutzt, so dass es erstmal einige Zeit dauerte, bis sich einzelne Spieler in Bereiche gewagt haben, in denen sie überhaupt &#8220;gefraggt&#8221; werden konnten. Wenn genügend Spieler in den &#8220;unsicheren&#8221; Bereichen sind geht es zwar etwas actionreicher zu, allerdings können Frags trotzdem dauern. Abhängig vom Lebenswert, der Rüstung, dem Verteidigungswurf und der Entfernung des Ziels, so wie von der Waffe und dem Angriffswurf des Angreifers können selbst sicher geglaubte Frags nahezu wirkungslos verpuffen. Man mag einwenden, dass auch beim Ego-Shooter auf dem PC kein Frag sicher ist. Stimmt natürlich, allerdings ist der Shooter auf dem PC nicht rundenbasiert, d.h. zwischen einer Vielzahl von Schüssen und Versuchen vergehen auf dem PC nur Sekunden, auf dem Brett allerdings schonmal ein paar Minuten. An dieser Stelle sind dann die Spieler gefragt: Spielen auf Sicherheit und auf Zeit zieht das Spiel unnötig in die Länge. Frag muss mit einer offensiven Taktik gespielt werden. &#8220;Campen&#8221; und &#8220;idlen&#8221; mögen zwar schon auf dem PC zu Frustausbrüchen der Mitspieler führen, bei Frag machen sie das Spiel aber fast unmöglich. Wenn man sich aber erstmal darauf geeinigt hat, dass die Spieler nicht auf Ewigkeiten in irgendwelchen sicheren Ecken rumsitzen, sondern offensiver und schneller vorgehen und wenn man sich an die Rundenbasiertheit gewöhnt hat, dann macht Frag wirklich Spaß. Angriffe über weite Entfernungen sind genauso möglich wie Angriffe von direkt benachbarten Felden, man kann die Gegebenheiten des Feldes (Wände, Türen, Säurebäder) für sich und seine Taktik nutzen und eine breite Auswahl an Waffen (es gibt sogar eine Kettensäge!) und Gadgets sorgen für viele Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten.</p>
<p>Für das Original, bei Steve Jackson Games erschienen, gibt es schon mehrere Erweiterungen für das Grundspiel, die unter anderem neue Spielmodi einführen. Wann diese in deutsch erscheinen ist allerdings noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Alles Wichtige auf einen Blick:</strong><br />
<em> Material:</em><br />
• Spielbrett mit 2 Spielplänen<br />
• 112 Karten<br />
• 6 Plastik-Spielfiguren<br />
• wiederbeschreibare Charakter-Karten<br />
• 18 Würfel<br />
• 1 Anleitung</p>
<p>Spieler: 2-6 Personen<br />
Dauer: 30-45 Minuten<br />
Alter: ab 10 Jahren<br />
empf. VK: € 39,95</p>
<p>Erstes Bild aus dem <a href="http://www.pegasus.de/1717.html" target="_blank">Pressebereich von Pegasus</a>. Bilder im Artikel von Claus Hock.</p>
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		<item>
		<title>Spieletest: Pandemie</title>
		<link>http://flintcynic.com/2010/03/spieletest-pandemie/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 10:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sie und Ihre Kollegen sind hoch qualifizierte Angehörige eines Seuchenbekämpfungsteams, das den Kampf gegen vier tödliche Seuchen aufnimmt. Sie reisen um die ganze Welt, um die Infektionsgefahren einzudämmen. Sie müssen zusammenarbeiten und Ihre jeweiligen Stärken einbringen. Die Zeit drängt! Können Sie rechtzeitig die Gegenmittel finden? Das Schicksal der Menschheit liegt in Ihrer Hand!&#8221; Der Aufhänger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Sie und Ihre Kollegen sind hoch qualifizierte Angehörige eines Seuchenbekämpfungsteams, das den Kampf gegen vier tödliche Seuchen aufnimmt. Sie reisen um die ganze Welt, um die Infektionsgefahren einzudämmen. Sie müssen zusammenarbeiten und Ihre jeweiligen Stärken einbringen. Die Zeit drängt! Können Sie rechtzeitig die Gegenmittel finden?<br />
Das Schicksal der Menschheit liegt in Ihrer Hand!&#8221;</em></p>
<p><em> </em><br />
Der Aufhänger klingt vielversprechend, doch hält das bei Pegasus erschienene Spiel auch, was es verspricht?<br />
<span id="more-104"></span></p>
<div id="attachment_105" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51325G-Box-u-Material_oben-mitSchattenKLEIN.jpg"><img class="size-medium wp-image-105" title="51325G-Box-u-Material_oben-mitSchattenKLEIN" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51325G-Box-u-Material_oben-mitSchattenKLEIN-300x276.jpg" alt="" width="300" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Inhalt der Pandemie-Grundbox</p></div>
<p>Das im Hause <a href="http://www.pegasus.de/" target="_blank">Pegasus</a> erschienene Spiel &#8220;Pandemie&#8221; gehört zu den verhältnismäßig wenigen kooperativen Brettspielen, die es auf dem Markt gibt. Ziel des Spieles ist es, verschiedene, nicht näher bezeichnete Krankheiten zu bekämpfen, bevor es zu spät ist. Im Gegensatz zu manch anderen Spielen ist die Bedrohung von Anfang an akut, so dass sich die Spieler von Anfang an Gedanken über ihr Vorgehen machen müssen. Verschiedene Schwierigkeitsstufen, Epidemien, Ausbrüche, Kettenreaktionen und vieles mehr sorgen dabei dafür, dass keine Spielrunde so abläuft wie die vorangegangene. Ziel des Spiels und einzige Möglichkeit es zu gewinnen ist die Entdeckung aller vier Gegenmittel. Das Spiel verlieren kann man hingegen durch deutlich mehr Ereignisse.</p>
<p>Pandemie eignet sich in der Grundbox für 2 bis 4 Spieler. Gespielt wird auf einem etwas größeren Spielbrett, welches unsere Welt als Karte mit verschiedenen, real existierenden Städten zeigt. Man kann während des Spielens also auch noch ein bisschen was für seine Geographiekenntnisse tun.<br />
Die Spieler schlüpfen bei Pandemie in die Rollen von verschiedenen Mitgliedern eines Seuchenbekämpfungsteams. In der Grundbox gibt es 5 Rollenkarten, so dass auch bei 4 Spielern immer ein Posten unbesetzt bleibt. Durch die ebenfalls bei Pegasus erschienene Erweiterung &#8220;Auf Messers Schneide&#8221; kann die Anzahl der Spieler auf 5 erhöht werden. Den Schwierigkeitsgrad kann man von Spiel zu Spiel neu bestimmen, wobei eine Runde des Spiels ungefähr eine Stunde dauert.</p>
<p>Wer jetzt allerdings ein Spiel mit einem Regelwerk von der Dicke des Berliner Telefonbuches erwartet, der wird zum Glück enttäuscht. Die Spielregeln an sich sind wirklich simpel und alle Sonderregeln (Welches Teammitglied kann was?, Was passiert bei Epidemien? usw.) sind auf den entsprechenden Karten noch einmal kurz und prägnant erklärt, so dass die Regeln schnell gelernt sind und sich Blicke ins Regelwerk schnell erledigen. Die Züge, die die Spieler erfüllen müssen, folgen immer dem gleichen Schema: Bis zu 4 Aktionspunkte ausgeben, um eine der 8 möglichen Aktionen auszuführen (z.B.: bewegen, Seuche behandeln, Forschungslabor bauen, Gegenmittel erfinden, &#8230;), danach Spielerkarten und Infektionskarten ziehen. Spielerkarten helfen, mit Ausnahme der Epidemie-Karten, dem Spieler, die Infektionskarten hingegen bestimmen, wo neue Krankheitsfälle auftauchen.</p>
<p>Getestet haben wir das Spiel mit 2 und 5 Spielern, wobei man für die letzte Variante die Zusatzbox &#8220;Auf Messers Schneide&#8221; braucht. Angelegt wurde die unterste im Regelwerk vorgesehene Schwierigkeitsstufe mit 4 möglichen Epidemien. Kurz gesagt: Spielt man zu zweit, sollte man entweder sehr erfahren sein, jeden Spieler 2 Rollen spielen lassen oder aber noch eine Epidemie-Karte aus dem Spiel werfen. Ansonsten ist auch die einfachste Stufe schon ziemlich happig. Dies liegt vor allem daran, dass Pandemie schon mit einem relativ hohen Grad an Verseuchung startet und man mit 2 Rollen die Einsätze gar nicht schnell genug abhandeln kann, vor allem wenn einem Epidemien und Kettenreaktionen das Leben schwer machen.<br />
Bei 5 Spielern sieht die Sache schon etwas anders, wenn auch nicht unbedingt entspannter aus. Man kann besser planen und die Vorteile der einzelnen Rollen besser einsetzen, trotzdem gelang es uns bisher nur in ungefähr einem Drittel der Fälle das Spiel zu gewinnen, was allerdings frustrierender klingt, als es in Wirklichkeit ist. Bei Pandemie muss man auf mehrere Faktoren achten, die zwar alle für sich genommen sehr simpel sind, aber in der Kombination zu vielfältigen möglichen Szenarien werden, die man erst einmal gewohnheitsmäßig im Blick haben muss.</p>
<p><strong>Auf Messers Schneide</strong></p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51326GWU.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/51326GWU.jpg" alt="" title="51326GWU" width="207" height="300" class="size-full wp-image-106" /></a><p class="wp-caption-text">Cover der Erweiterungsbox zu Pandemie.</p></div>
<p>Noch ein paar Worte zur Erweiterungsbox &#8220;Auf Messers Schneide&#8221;. Diese Erweiterungsbox birgt mehrere Vorteile in sich, so dass sich eine Anschaffung lohnt. So gibt es einen kompletten Satz inhaltsgleicher Spieler- und Infektionskarten, so dass man entweder Karten ersetzen oder die entsprechenden Stapel aufstocken kann. Ferner gibt es neue Rollenkarten, darunter eine Rolle, die gegen die anderen Spieler agiert (Bioterrorist) und die Möglichkeit durch so genannte Herausforderungen dem Grundspiel noch weitere Facetten hinzuzufügen. Auch wenn durch die Erweiterungsbox die Spielerzahl auf 5 erhöht wird, ist es durch ein paar eigene Regeländerungen durchaus möglich mehr Spieler unterzubringen. Außerdem erhält man durch die Erweiterungsbox praktische Petrischalen in denen man die Spielutensilien aufbewahren kann. Beklebbare Petrischalen!</p>
<p>Preise und Ausstattung der beiden Boxen bewegen sich durchaus im üblichen Rahmen, jedenfalls wenn man die Art der Spiele betrachtet. Die Spielmaterialien, vor allem die notwendigen Karten, sind gut gearbeitet und sehen so aus, als könnten sie viele Runden überstehen, ohne nennenswerten Schaden zu nehmen. Das Spiel richtet sich an Personen, die gerne im Team spielen. Kombinationsgabe und ein wenig vorausschauendes Denken und Planen sind definitiv von Vorteil.</p>
<p><strong>Alles wichtige auf einen Blick</strong></p>
<p><em>Pandemie</em><br />
Spieler: 2-4<br />
Alter: ab 10 Jahren<br />
Zielgruppe: sowohl Gelegenheits- als auch Vielspieler, Team-Spieler<br />
Spieldauer: 45-60 Minuten<br />
Preis: um 35€</p>
<p><em>Auf Messers Schneide</em><br />
Erweiterungsbox, nur in Verbindung mit Pandemie spielbar<br />
Spieler: 2-5<br />
Neue Herausforderungen, Möglichkeit einen Gegenspieler einzuführen<br />
Preis: um 25€</p>
<p>Die in diesem Artikel genutzten Bilder entstammen dem <a href="http://www.pegasus.de/1016.html" target="_blank">Pressebereich</a> von Pegasus. Die Rechte liegen beim Verlag.</p>
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		<title>Die Konsummühle am Klosterkamp</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Magdeburg &#8211; zumindest früher einmal &#8211; ein bedeutender Industriestandort war, entgeht wohl nur dem flüchtigen Betrachter. Besuchern der Stadt, die mit der Eisenbahn aus Süden oder Osten anreisen, wird das allerdings klar vor Augen geführt. Die Bahnstrecke aus der südlichen Richtung führt kilometerlang an ehemaligen (und einigen wenigen aktuellen) Fabriken vorbei, zumeist aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Magdeburg &#8211; zumindest früher einmal &#8211; ein bedeutender Industriestandort war, entgeht wohl nur dem flüchtigen Betrachter. Besuchern der Stadt, die mit der Eisenbahn aus Süden oder Osten anreisen, wird das allerdings klar vor Augen geführt. Die Bahnstrecke aus der südlichen Richtung führt kilometerlang an ehemaligen (und einigen wenigen aktuellen) Fabriken vorbei, zumeist aus dem Schwermaschinenbau: Karl Liebknecht (SKL) und Ernst Thälmann (SKET) sowie Georgi Dimitroff waren hier Namenspatrone.<br />
Kommt man aus dem Osten in die Stadt, fällt der Blick nach der Überquerung der Elbe auf die Hafenanlagen. Südlich der im 19. Jahrhundert angelegte Handelshafen und nördlich der Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Industriehafen. Öffnet der Besucher sein Abteilfenster bei Südwind, so kann er womöglich den zumindest geruchsmäßig dominantesten Industriebetrieb in den Häfen wahrnehmen, die Kaffeerösterei Röstfein. </p>
<div id="attachment_96" class="wp-caption aligncenter" style="width: 309px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle1.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle1-299x300.jpg" alt="" title="muehle1" width="299" height="300" class="size-medium wp-image-96" /></a><p class="wp-caption-text">Die Konsummühle. Sicht von der nebenliegenden Bahnstrecke.</p></div>
<p>Dominiert die Kaffeerösterei den Geruch im Handelshafen, so wird er architektonisch von Getreidespeichern dominiert, die wohl auch die zahlreichen Mühlen in der Gegend versorgten, wie zum Beispiel die noch bestehenden Magdeburger Mühlenwerke (1911 erbaut) oder die mittlerweile nicht mehr bestehende Magdeburger Hafenmühle Hermann Bergmann (1908 gegründet). Zu den Speichern gehören die beiden so genannten Reichsnährstandspeicher und die bereits in den 1890ern errichteten Speicheranlagen gegenüber der Hafenstraße. Während der Handelshafen eher dem öffentlichen Umschlagverkehr und der Lagerung dienen sollte, war der Industriehafen dazu gedacht, die Versorgung der Fabrikanlagen in Rothensee mit Rohstoffen zu sichern. Das waren unter anderem die Großgaserei, Mikramag (ein Großkraftwerk, das 1934 etwa 60 MW elektrische Energie erzeugte), später die Zinkhütte und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BRABAG">Brabag</a>. Hier jedoch wurde auch eine weitere Industriemühle errichtet, die so genannte Konsummühle.</p>
<div id="attachment_98" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle3.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle3-300x199.jpg" alt="" title="muehle3" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-98" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf den Mittelbau der Konsummühle.</p></div>
<p>Bauherr war die &#8220;Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumvereine mbH&#8221;. 1894 in Hamburg gegründet, war sie die Großhandelsorganisation der in Deutschland zu dieser Zeit weit verbreiteten Konsumgenossenschaften. Ab 1910 begann die GEG mit der Errichtung eigener Produktionsbetriebe, zunächst mit einer Seifenfabrik in Riesa.<sup>1</sup> In diesem Sinne sollte auch in Magdeburg eine Mühle gebaut werden, auch um die Konsumgenossenschaften der Gegend unabhängig von anderen Mehlerzeugern zu machen. Aber nicht nur wirtschaftliche Unabhängigkeit war das Ziel, sondern die Schaffung einer Musteranlage einer modernen Mühle. Dieses Streben nach Modernität spiegelt sich auch in der äußeren Gestaltung der Anlage wider. Drei kubisch strenge Gebäudeblöcke mit einer Verkleidung aus rotem Klinker bilden den Hauptteil der Anlage, dazu kommt noch ein &#8211; mittlerweile zu Wohnungen umgebautes &#8211; Verwaltungsgebäude. Mit einer Gebäudehöhe von etwa 26 Metern für die Mühle und sogar 40 Metern beim Silo bildet die Konsummühle eine städtebauliche Dominante im nördlichen Stadtbereich, eine Tatsache, die den damaligen Stadtbaurat Johannes Göderitz bewog, eine Bearbeitung der ersten Entwürfe zu fordern. Zwar ist unklar, ob dies tatsächlich im Sinne der Stadt erfolgte, allerdings weicht die Bauausführung beim Silo von den ursprünglichen Plänen ab, wenn auch nur leicht. 1927 konnte die Mühle in Betrieb genommen werden, das Silo wohl erst einige Monate später. Die Mühle selbst befindet sich im östlichen Gebäudeblock, der westliche Block enthielt den Mehlspeicher und die Mehlmischanlagen auf insgesamt sechs Etagen. </p>
<p>Die Krafterzeugung für den Betrieb der Anlagen erfolgte in einem kleineren Nebengebäude, in dem Dampf für die Heizung und Getreidetrocknung erzeugt wurde. Transformatoren sorgten für die Bereitstellung des elektrischen Stroms für die anderen Maschinen in der Mühle. Hinter diesem Gebäude befand sich bis in die 1970er Jahre auch der Eisenbahnanschluss zur Versorgung mit Kohle. </p>
<div id="attachment_97" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle2.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle2-199x300.jpg" alt="" title="muehle2" width="199" height="300" class="size-medium wp-image-97" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bahnstrecke mit Resten der Entladeeinrichtung.</p></div>
<p>Dieses Gleis war aber nicht das einzige, das zur Mühle führte. An der dem Hafenbecken zugewandten Seite gab es noch weitere Gleise, auf denen bis zu fünf Güterzüge gleichzeitig mit Mehl und anderen Erzeugnissen beladen werden konnten. Auf dieser Seite befand sich auch eine Sackförderanlage, mit deren Hilfe Schiffe beladen werden konnten. Die Versorgung mit Getreide fand per Schiff, Bahn und Lkw (oder auch ganz klassisch mit dem Pferdefuhrwerk) statt, dazu befanden sich entsprechende Entladeanlagen am Silo.<br />
In diesem Silo wurde das Getreide zunächst zwischengelagert. Dazu standen 66 Silozellen mit einem Fassungsvermögen von je etwa 150 Kubikmetern zur Verfügung. Das entspricht einer Lagerkapazität von etwa 7.500 Tonnen Getreide. Das Getreide gelangte dann unterirdisch durch Transportbänder oder -wagen zur Mühle oder zur Reinigung im Kopf des Silos. Insgesamt war die gesamte Anlage so konstruiert, dass möglichst wenig menschliches Eingreifen in den Transportprozess notwendig war.</p>
<p>Ebenso war auch der Mahlprozess so geplant, dass Mehlprodukte niemals frei in den Raum gelangen konnten. Dieses Verhindern des Mehlstaubs ist sowohl zur Gesundheitsvorsorge der Arbeiter als auch zur Vermeidung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staubexplosion">Mehlstaubexplosionen</a> wichtig. Das Mühlengebäude selbst besteht aus dem Keller, Erd- und vier Obergeschossen sowie dem Dachgeschoss, auf die sich die Arbeitsgänge verteilen. Dabei nahm das Erdgeschoss die Transmissionen auf, über die der Antrieb aller Maschinen erfolgte, im Geschoss darüber befanden sich die Walzenstühle, in denen der eigentliche Mahlvorgang stattfindet. Im zweiten Obergeschoss befanden sich die Schnecken und Rohre zum Transport der Mahlprodukte. Im dritten Obergeschoss hatten die Dunstputzmaschinen ihren Platz, die die Flugkleie vom Gries trennten und das Mehlprodukt nach Güte vorsortierten. Dieser Sortierungsvorgang wurde schließlich im vierten Obergeschoss fortgesetzt, das als Plansichterboden diente. Das Dachgeschoss übernahm die Ventilatoren und Staubsaugfilter. Insgesamt hatte die Mühle eine Verarbeitungskapazität von 200 Tonnen Getreide am Tag.<br />
Die Mehlprodukte wurden dann ebenfalls automatisch über die Verbindungsbrücke im 2. Obergeschoss ins Mehllager transportiert, wo sie bis zum Versand in den Mehlmischmaschinen lagerten. Die Abfallprodukte gelangten in den Kleieboden, auch das vollautomatisch über die Transportbrücke im dritten Stock. Das Erdgeschoss des Mehlspeichers nutzte man als Expedition, auf den anderen Etagen lagerte die in Säcke verpackte Ware.</p>
<div id="attachment_99" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle4.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/03/muehle4-199x300.jpg" alt="" title="muehle4" width="199" height="300" class="size-medium wp-image-99" /></a><p class="wp-caption-text">Gebäudeteil der Konsummühle. An den helleren Stellen erkennt man im Krieg zerstörte Teile.</p></div>
<p>In der weiteren baulichen Entwicklung beantragte die Firma 1938 den Bau eines &#8220;Wohlfahrtsgebäudes&#8221;, das auch die Luftschutzeinrichtungen aufnehmen sollte. Die Erteilung einer Baugenehmigung lehnte die Stadt Magdeburg jedoch ab. Stattdessen wurden 1940 im Keller des Silos Luftschutzräume eingebaut. Im Krieg erleidet die Anlage einige Schäden, so wird das Silo an seiner Nordostwand getroffen und das Kesselhaus zum Teil zerstört. Nach dem Krieg wird das Gebäude dem Konsum-Genossenschaftsverband Provinz Sachsen zugeschlagen, der sich entsprechend der Gründung Sachsen-Anhalts bald umbenennt. Die Schäden an den Gebäuden werden beseitigt und auch ein Neubauprojekt in Angriff genommen &#8211; der &#8220;Bau eines Wohlfahrtgebäudes mit Saal, überwiegend in Selbsthilfe&#8221;, wie es im Bauantrag heißt. Der Saal fasst 422 Sitzplätze, aber auch die Werksküche und eine Konsumverkaufsstelle finden im Gebäude Platz. Zwar ist bereits im Dezember 1948 der Rohbauabschnitt I abnahmefähig, aber die Fertigstellung des Gebäudes dauert noch bis zum Dezember 1950. 1952 kommt es zu letzten Veränderungen an der Bausubstanz. So wird beispielsweise der 1929 errichtete eingeschossige Getreidelagerschuppen (über 2500 Quadratmeter Grundfläche) mittels einer Sackförderbrücke mit Silo und Mehllager verbunden. Außerdem wird im Sommer 1952 das dominante Logo der GEG von der Stirnseite des Silos entfernt.<br />
In der DDR schließlich produziert die Mühle für das Konsum-Süß- und Dauerbackwarenkombinat KONSÜ Markkleeberg und stellte Graupen, Grieß, Grütze, Nudeln, Haferflocken und Brot (in den 1970er Jahren hatte man die betriebseigene Bäckerei zu einer Großbäckerei ausgebaut) her. Nach der Wende von der Mühle Rüningen AG übernommen, steht der Betrieb mittlerweile leer. Allerdings gilt der Komplex der Konsummühle als &#8220;Baudenkmal von sehr hoher kulturell-künstlerischer, technisch-wirtschaftlicher sowie städtebaulicher Bedeutung&#8221;. Das Landesamt für Denkmalpflege ordnet die Mühle in den Bereich &#8220;Klassische Moderne&#8221; ein und hebt die Bedeutung für die architekturgeschichtliche Stellung Magdeburgs als ein Zentrum moderner Architektur in der Weimarer Republik hervor. Bliebe zu hoffen, dass es gelingt, für dieses Baudenkmal eine Nutzung zu finden.</p>
<p>Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern des Bauaktenarchivs der Stadt Magdeburg und Frau Kahmann von der Mühle Rüningen GmbH &#038; Co. KG.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_92" class="footnote">Mehr zur Geschichte der GEG und Konsumvereinen im Allgemeinen gibt es beim <a href="http://www.zdk-hamburg.de/geschichte.html">Zentralverband deutscher Konsumvereine</a>.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Bodo Wartke in Magdeburg</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bodo Wartke, das ist Klavierkabarett in Reimkultur. Seit 1998 tourt der 1977 geborene Künstler mit mittlerweile vier verschiedenen Programmen (Ich denke, also sing&#8217; ich; AchillesVerse; Noah war ein Archetyp; König Ödipus) durch die Lande. Gebürtig aus Hamburg, Jugendjahre in Bad Schwartau, Wahl-Berliner und Wortkünstler sondergleichen, all das und noch mehr ist Bodo Wartke. Anders als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_77" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-77" title="wartke 1" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke-1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bodo Wartke. Foto von: Claus Hock</p></div>
<p>Bodo Wartke, das ist Klavierkabarett in Reimkultur. Seit 1998 tourt der 1977 geborene Künstler mit mittlerweile vier verschiedenen Programmen (Ich denke, also sing&#8217; ich; AchillesVerse; Noah war ein Archetyp; König Ödipus) durch die Lande. Gebürtig aus Hamburg, Jugendjahre in Bad Schwartau, Wahl-Berliner und Wortkünstler sondergleichen, all das und noch mehr ist Bodo Wartke.</p>
<p>Anders als bei anderen Künstlern, spielt Bodo Wartke noch heute all seine Programme in wechselnder Reihenfolge und wird dabei doch nie langweilig. Egal, wie oft man das Programm schon live gesehen, wie oft man die CDs rauf und runter gehört hat und egal wie oft man sich die DVDs bereits angesehen hat: Irgendetwas verändert Bodo Wartke bei seinen Auftritten immer, so dass jeder Abend etwas ganz besonderes ist. Gemeinsamer Nenner der Programme ist dabei zumeist &#8220;Klavier und Gesang, gleichzeitig&#8221; und genau damit begeisterte Bodo Wartke auch am 31.01.2010 die Zuschauer im ausverkauften Saal des AMO in Magdeburg. Nicht nur für einige Gäste, sondern auch für Bodo Wartke war dieser Auftritt sicherlich ein Wiedersehen der besonderen Art, denn es war erst sein zweiter Auftritt in Magdeburg. Sage und schreibe zehn Jahre ist es her, dass Bodo Wartke einen Auftritt in Magdeburg absolvierte, damals noch bei den Magdeburger Kugelblitzen und vor &#8220;deutlich überschaubarerem Publikum&#8221;. Die Begeisterung über das vollbesetzte AMO war Bodo Wartke jedenfalls anzumerken, auch wenn ihn die zwei leeren Plätze in der dritten Reihe etwas irritierten. Die eigentlichen Platzbesitzer sind leider nicht mehr aufgetaucht, jedoch fanden sich in der zweiten Hälfte zwei gnädige Gäste, die ihre Plätze aus der hinteren Reihe gegen die in der dritten eintauschten. An dieser Stelle ist es vielleicht angebracht, dass der Autor dieser Zeilen schüchtern die Hand hebt und zugibt, dass er ganz eventuell indirekt an einem der freien Plätze Schuld sein könnte. An der Kasse lagen nämlich zwei Karten anstatt der benötigten Einzelkarte, deswegen könnte zumindest ein freier Platz indirekt auf das Konto des Autors gehen. Um Verzeihung wird gebeten. Doch freie Plätze hin oder her, Bodo Wartke gelang es schon mit seiner Begrüßung die Gäste im Magdeburger AMO in seinen Bann zu schlagen, denn schon mit der &#8220;richtigen&#8221; Aussprache des Namens Magdeburg (Machdeburch) gelang es Bodo Wartke das Eis zu brechen. Gespielt wurde das Programm &#8220;AchillesVerse&#8221;, welches nach Auskunft von Bodo Wartke eigentlich &#8220;Bodo Wartke singt lieber wieder überwiegend Lieder über Liebe&#8221; heißen sollte, aber aus Platzgründen in &#8220;AchillesVerse&#8221; umbenannt wurde. Das Programm wird seit 2003 aufgeführt und wurde im Jahr 2004 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson ausgezeichnet. In den verschiedenen Liedern beweist Bodo Wartke immer wieder sein musikalisches und reimerisches Können und seinen vielschichtigen Humor.</p>
<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke2.jpg"><img class="size-medium wp-image-83" title="wartke2" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke2-170x300.jpg" alt="" width="170" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bodo Wartke. Foto von: Claus Hock</p></div>
<p>Die Zusammenstellung der Lieder wich am Abend zwar nicht sonderlich von der entsprechenden CD/DVD ab, allerdings wurde selbst für wahre Kenner des Programms der Abend nie langweilig. Variationen in den Liedern, auf&#8217;s Publikum abgestimmte Anmoderationen und Übergänge und die besondere Ausstrahlung Bodo Wartkes machten den Auftritt unverwechselbar. Inklusive Pause und Zugaben spielte Bodo Wartke gute drei Stunden, ohne dass sein Programm deutliche Längen beinhaltet hätte oder ein Nachlassen der Stimmung zu spüren gewesen wäre. Gerade gegen Ende spielte Bodo Wartke noch bisher unveröffentliche Lieder, davon ein reines Instrumental. Eines dieser Lieder (&#8220;Believe in Steve&#8221;), in dem es um den alten Zwist zwischen PC- und Mac-Nutzern geht, sorgte sogar während der anschließenden Autogrammstunde für eine kurze Diskussion zwischen Bodo Wartke und einem jüngeren Fan. Aber auch das neue Lied &#8220;Bettina&#8221; trug sicherlich zu den Standing Ovations am Ende des Abends bei. Warum? Bodo Wartke demonstrierte bei diesem Lied eindrucksvoll, dass er nicht nur Klavier und Gesang gleichzeitig beherrscht, sondern auch Klavier, Gesang, &#8220;Fußrasseln&#8221; und Cajón gleichzeitig zu einem schnellen und amüsanten Lied vereinen kann.</p>
<p>Das Programm selbst endete, Kenner von Bodo Wartke werden es ahnen, mit dem &#8220;Liebeslied&#8221;. Das besondere am Liebeslied ist, dass Bodo Wartke einen bestimmten Teil des Liedes in mehrere Sprachen übersetzt hat und sich das Publikum traditionell drei Sprachen aussuchen darf. Darüber, welche Sprachen gesungen werden, entscheiden Publikum und Bodo Wartke zusammen, in einer altbewährten Methode: Gespielt wird das, was am lautesten gerufen wird. Laut ist an dieser Stelle insofern wichtig, als dass Bodo Wartke während der Auswahl sowohl weiter Klavier spielt, als auch mit dem  Publikum redet. Das Magdeburger Publikum rief sich schließlich zur Entscheidung durch, dass Latein, Plattdeutsch &#8211; auch hierfür zeichnet sich der Autor dieser Zeilen als gebürtiger Ostfriese mitverantwortlich &#8211; und türkisch gesungen werden sollten. Als kleiner Eindruck für all diejenigen, die am 31. Januar nicht dabei sein konnten, sei an dieser Stelle zumindest auf das Liebeslied in der gewählten Reihenfolge hingewiesen, welches wir freundlicherweise an dieser Stelle verlinken dürfen: <a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/BodoWartke-Liebeslied.mp3" target="_blank">Das &#8220;Magdeburger&#8221; Liebeslied (MP3)</a>. Erstellt wurde das Lied mit dem <a href="http://www.bodowartke.de/seiten/index.php?nav=17" target="_blank">Liebesliedgenerator</a>.</p>
<p>Nach dem eigentlichen Konzert erhielten die Besucher noch die Gelegenheit, sich mit Merchandising und Autogrammen einzudecken. Auch hier ist erneut die besondere Ruhe und Freundlichkeit Bodo Wartkes hervorzuheben. Er brauchte nur wenige Minuten, um sich nach dem Konzert umzuziehen, etwas zu sammeln usw., so dass die Fans nicht allzu lange auf ihren Star warten mussten. Für die letzten verbliebenen Fans gab es nach der Autogrammstunde sogar die Möglichkeit, sich auf Fotos mit Bodo Wartke verewigen zu lassen. Nach fast drei Stunden Programm bleibt als Resümee für diesen besonderen Abend nur im freundschaftlichen Ton zu sagen: Bodo, warte nicht noch einmal zehn Jahre, bis zu deinem nächsten Auftritt in Magdeburg!</p>
<p>Wer mehr über Bodo Wartke erfahren möchte, dem sei wärmstens <a href="http://www.bodowartke.de" target="_blank">www.bodowartke.de</a> ans Herz gelegt, ein Internetauftritt, der sich zu entdecken lohnt.</p>
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		<title>Das Stadion Neue Welt und die Europakampfbahn</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 17:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Halt. Stadion &#8220;Neue Welt&#8221; in Magdeburg? Wo ist das denn bitte und warum heißt das so? Beantworten wir doch Frage Zwo zuerst – ich habe keine Ahnung. Fakt ist, dass schon 1911 das an der Königsborner Straße 11 (heute Berliner Chaussee) stehende Gasthaus den Namen Waldschänke „Neue Welt“ führte. Dieses Gasthaus, das heute noch vorhanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Halt. Stadion &#8220;Neue Welt&#8221; in Magdeburg? Wo ist das denn bitte und warum heißt das so? Beantworten wir doch Frage Zwo zuerst – ich habe keine Ahnung. Fakt ist, dass schon 1911 das an der Königsborner Straße 11 (heute Berliner Chaussee) stehende Gasthaus den Namen Waldschänke „Neue Welt“ führte. Dieses Gasthaus, das heute noch vorhanden ist, bestand ursprünglich (1879) aus einem eher bescheidenen Ausflugslokal, aber in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg entwickelt der Besitzer Ernst Döring, dem auch die Dampfbierbrauerei in Gommern gehört, eine rege Bautätigkeit. Am wichtigsten ist gleich der erste Bauabschnitt, der das Gebäude in seiner Grundfläche mehr als verdoppelt. Döring lässt einen Anbau mit Tanzsaal errichten, der über eine Bühne von 29,86 Quadratmetern verfügt – 0,14 Quadratmeter unter dem polizeilich zugelassenen Höchstmaß. 385 Sitzplätze sind um die Tanzfläche gruppiert, die mit 280 Quadratmetern fast die Hälfte des Anbaus einnimmt. Mit dem Brandschutz nimmt es der Betreiber allerdings nicht so genau wie eine Rechnung der Bauschlosserei Lüderitz über den „zwangsweisen“ Einbau von „selbsttätig zufallend“ gestalteten feuer- und rauchsicheren Türen – Brandschutztüren würden wir heute sagen – zeigt. Kaum sind die Brandschutztüren im Februar 1911 eingebaut, geht der nächste Bauantrag bei der Stadt ein: Döring möchte den Tanzsaal erweitern, außerdem wird am nördlichen Ufer des Sees auf dem Grundstück ein so genanntes Tanzzelt errichtet, ein Pavillon, dem 1913 noch eine Küche angebaut wird.</p>
<div id="attachment_55" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-55" title="Tanzlokal" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/MG_9144sm.jpg" alt="" width="400" height="267" /><p class="wp-caption-text">Das frühere Tanzlokal &quot;Neue Welt&quot;</p></div>
<p>Dann allerdings ist erstmal Schluss mit dem Amüsierbetrieb in der Neuen Welt. Im Weltkrieg werden Rekruten des 12. Landsturm-Infanterie-Ersatzbataillons auf dem Gelände einquartiert, allerdings unter Bedingungen, die den „Regeln der Hygiene hohnlachen“, wie es in einem Brief an die Stadt heißt, in dem um Zuweisung eines anderen Quartiers gebeten wird. In der Neuen Welt herrsche Dysenterie, da die einzig funktionierenden Wasser-Toiletten für die Offiziere vorgesehen sind und die Mannschaftsgrade nicht eben vorschriftsmäßig Latrinen gegraben haben. Das Trinkwasser sei verseucht und unter den „Rückkehrern aus dem Osten könnten Typhusträger“ sein. Von der Cholera wolle der Briefschreiber gar nicht erst anfangen. Die Stadt verspricht Abhilfe, allerdings ist nicht klar, in welcher Form. Es gibt keine weiteren Briefe zu diesem Thema.</p>
<p>Nach dem Krieg gibt es mal wieder Mängelberichte. 1921 finden sich an der elektrischen Anlage unzulässig überbrückte Sicherungen. Außerdem wird festgestellt, dass der Bühnenvorhang nicht aus schwer entflammbarem Material ist. Eine erneute Aufforderung zur Mängelbeseitigung lehnt der neue Eigentümer, Wolfgang Liesegang, ab. Er habe die Leuchtmittel aus der Beleuchtungsanlage entfernt, da er den Tanzsaal „anderen Zwecken zugeführt“ hat. Welche Zwecke das sind, lässt ein weiteres Schreiben an die Stadt erahnen, in dem Liesegang sein Unverständnis über eine baupolizeiliche Maßnahme ausdrückt: Er soll zwischen der Wohnung eines seiner Mieter – das ehemalige Ausflugslokal ist jetzt Wohnhaus – und dem Strohlager eine Brandschutzwand ziehen. Ein Strohlager ist also 1924 aus dem einst beliebten Ausflugslokal geworden.</p>
<p>Bald darauf aber beginnt die wohl beste Zeit für das Gelände. Eigentümer ist jetzt das 1924 in Magdeburg gegründete „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund deutscher Kriegsteilnehmer und Republikaner“. Schritt für Schritt bauten die Reichsbannerleute das Gelände aus, es entstanden ein Fußball- und Leichtathletikstadion mit Tribüne, Tennisplätze samt Wettkampfcourt, sowie weitere Sportplätze und eine Schießbahn. Das ehemalige Ausflugslokal diente nun als Verwaltungsgebäude und am Badestrand wurden Umkleiden und ein neues Restaurant errichtet. Schließlich wurde 1929 der Bau des Sprungturms beantragt, der in Stahlbetonbauweise auf dem Grund des Sees verankert ist. Der Zugang erfolgte einerseits über einen Steg direkt vom Ufer, aber auch direkt aus dem Wasser. Sprünge aus 10, 6 und 3,25 Meter waren nun möglich. Das Strandbad wird schließlich im Mai 1930 eröffnet. Im selben Jahr opfert man einen Teil der Tennisplätze dem Bau einer Tankstelle des Deutschen Benzol-Vertriebs (ein Vorläufer der Firma Aral), die mindestens bis in die 1950er Jahre bestand. Kaum aber hatte sich das Reichsbanner im Stadion „Neue Welt“ etabliert, da machte sich Deutschland auf den Weg ins Tausendjährige Reich. Das Gelände fiel an die Stadt, die ebenda 1933 begann, die Europa-Kampfbahn zu errichten.</p>
<div id="attachment_57" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/MG_9165.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/MG_9165.jpg" alt="" title="Badesee" width="400" height="267" class="size-full wp-image-57" /></a><p class="wp-caption-text">Der Badesee am Stadion Neue Welt</p></div>
<p>Magdeburg war als Ausrichter der IV. Schwimm-Europameisterschaften bestimmt worden, und im August 1934 sollte es soweit sein. Eine gute Gelegenheit für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MSC_von_1896">Magdeburger Schwimm-Club von 1896</a> (einer der beiden großen Magdeburger Schwimmvereine, der andere war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SC_Hellas_Magdeburg">Hellas</a>) sich zu präsentieren, denn die 96er waren als Ausrichter vor Ort bestimmt worden. Mit dem Bau der Wettkampfstätte wurde hingegen die Wilhelmsbad eGmbH beauftragt. Die Anlage wurde schließlich an der Stelle errichtet, an der sich vor der Umgestaltung durch das Reichsbanner noch ein Fischteich befunden hatte. Im ursprünglichen Entwurf vorgesehene runde Enden der Zuschauertribünen wurden begradigt, womöglich passte das einfach besser in die „neue Zeit“. Trotz knapp bemessenen Zeit wurden die Anlagen rechtzeitig fertig – Bauträger war die Deutsche Arbeitsfront – und konnten im Juni 1934 übergeben werden.<br />
Am 12. August wurden die Europameisterschaften dann mit dem Einmarsch der teilnehmenden Nationen im Stadion Neue Welt eröffnet, aber im Gegensatz zur heutigen Praxis bei Olympischen Spielen fanden auch schon an diesem Tag Wettkämpfe statt. Am Abend gab es dann noch den obligatorischen Empfang der Ehrengäste und „Mannschaftsführer“, wie die Magdeburgische Zeitung schreibt, durch die Stadt Magdeburg. Über acht Tage ziehen sich die Wettkämpfe in der eng besetzten Europa-Kampfbahn, eingerahmt vom Begrüßungsabend am Vorabend der Eröffnung und dem gemeinsamen Ausflug der Athleten nach Goslar und Hahnenklee am 20. August. Man stelle sich einmal vor, bei der Europameisterschaft würden die Athleten heute noch nach den Wettkämpfen gemeinsam irgendwohin fahren. Überhaupt wirkt die ganze Veranstaltung sehr viel familiärer als heutzutage vorstellbar.</p>
<div id="attachment_68" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/euro-1934_klein.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/euro-1934_klein-300x228.jpg" alt="" title="Lageplan" width="300" height="228" class="size-medium wp-image-68" /></a><p class="wp-caption-text">Lageplan des EM-Geländes</p></div>
<p>So ist beispielsweise die frühere Schwimmlegende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Rademacher">Ete Rademacher</a> (Olympiagold und -silber, mehrere Weltrekorde) als Starter zumindest in den Finals aktiv, wo ihm dann auch ein Lapsus unterläuft. Beim Finale über 100 Meter Freistil der Frauen versagt die Starterpistole – was die Athletinnen nicht daran hindert zu starten. Pudelnass muss also ein zweiter Versuch unternommen werden, der dann auch klappt. Souverän gewinnt die niederländische 16-jährige Weltrekordlerin Willy den Ouden in 1:07,1. Sie wird auch mit der Staffel Europameister, auf ein mögliches Wiederholungsrennen über 400 Meter Freistil verzichtet sie zugunsten ihrer Teamkollegin Rie Mastenbroek; beide hatten nach 5:27,4 angeschlagen. Die Deutschen schneiden ganz gut ab, allerdings weniger im Schwimmen als vielmehr in den Sprungwettbewerben, wo sie alle vier Titel gewinnen. Letztlich gewinnt Deutschland die seinerzeit prestigeträchtige Nationenwertung vor dem großen Konkurrenten Ungarn.<br />
Die Magdeburgische Zeitung zieht zum Ende der Wettkämpfe eine positive Bilanz: Nicht nur sei die Veranstaltung gelungen, sondern „[es] geht trotz einiger Mängel jedenfalls im deutschen Schwimmsport aufwärts.“ Natürlich ist auch Wehmut dabei, wenn der Autor A. F. schreibt: „Europa war bei uns zu Gaste und scheidet nun wieder. Für die Menschen, die hierhergekommen sind, wird das trotz allem nicht so besonders schwer sein, weil sie es ja gewohnt sind, Gastspiele zu geben und dann wieder davonzufahren. Wir aber sehen solche Tage nicht allzuoft in unseren Mauern. Sie sind für uns sehr gezählt und wir müssen lange daran zehren. […] Deshalb strömte Magdeburg hinaus nach der Kampfbahn und gab sich ein Stelldichein mit den Internationalen, zum letzen Mal.“ (Magdeburgische Zeitung, 20. August 1934)</p>
<div id="attachment_59" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/IMG_1904sm.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/IMG_1904sm.jpg" alt="" title="Europabecken" width="400" height="267" class="size-full wp-image-59" /></a><p class="wp-caption-text">Das Europabecken</p></div>
<p>In der Tat versinkt die Anlage bald darauf in einer Art Dornröschenschlaf, aus dem sie nur erweckt wird, wenn etwas auszubessern ist, wie die immer wieder nachgebenden Spundwände. 1939 werden schließlich die Tribünen beseitigt, die einerseits zu groß sind für den Bedarf in Magdeburg, obwohl ausschließlich Magdeburger Clubs zwischen 1932 und 1939 die Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen gewinnen – Hellas sieben-, der MSC von 1896 einmal. Andererseits wurden die Tribünen ja in großer Eile errichtet, was sich vermutlich auch auf die Qualität auswirkte. Die Tribünen werden durch etwa halb so hohe ersetzt, immer noch 3,6 Meter hoch. Insgesamt finden nun 1.680 Personen im Schwimmstadion Platz. Der Zweite Weltkrieg macht der Entwicklung des Geländes dann ein Ende, obwohl das Schwimmbad noch im Kriege in Benutzung ist und seine Instandhaltung auch als kriegswichtige Maßnahme eingeschätzt wird: Die Bevölkerung soll sich schließlich amüsieren, auch wenn ringsum alles in Trümmer fällt.</p>
<p>Am Ausgang des Krieges erlebt das Stadion Neue Welt seine dunkelste Stunde. Im Mai 1933 schon war die ehemalige Bundesschule des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold von der SA in ein Sammellager für &#8220;Schutzhäftlinge&#8221; umgewandelt worden. Das Polizeigefängnis und das so genannte Braune Haus, das neu eingerichtete Gefängnis der Gestapo in der Nähe des Kloster Unser Lieben Frauen, waren durch die Verhaftungswelle nach den Märzwahlen 1933 völlig überbelegt. Etwa 200 Häftlinge wurden daher in primitiven Baracken bis August 1933 in der Neuen Welt untergebracht, vor allem solche, für die in den anderen Magdeburger Sammellagern in der Rudolfschen Villa oder am Zollhafen kein Platz mehr war. Im August 1933 wurde das Lager aufgelöst, die noch verbliebenen Häftlinge wurden in das KZ Lichtenburg gebracht. Die dunkelste Stunde des Stadions Neue Welt schlug erst 1945, als die SS dort 25 weibliche KZ-Häftlinge aus Polen ermordete und in einem Bombenkrater verscharrte. 1951 fand man die sterblichen Überreste. Heute erinnert ein Gedenkstein an diese Frauen und die Opfer des SA-Lagers.</p>
<p>Ab den 1950er Jahren wird das Stadion dann wieder als Erholungsstätte genutzt. Da werden dann Kassenhäuschen gebaut, am Nordufer des Sees ein Strandkaffee und Umkleiden errichtet, wobei die bereits vorhandenen Fundamente aus den 1930ern benutzt werden. Auch das erste Hochschulsportfest der damaligen Hochschule für Schwermaschinenbau fand hier statt. Das war 1955.</p>
<p>Zumindest in den 1960er Jahren wird das Tanzlokal als Gaststätte der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handelsorganisation">HO</a> genutzt, später soll aber auch noch eine Nutzung in Form eines Kreiswehrersatzamts stattgefunden haben. Bis in die späten 1980er Jahre bleibt das Gelände ein Erholungsgebiet, wobei der Badesee auch wegen des Sprungturms eines der beliebtesten Magdeburger Gewässer ist. Noch 1985 werden 10 Finnhütten am Nordufer des Sees aufgestellt, aber bereits nach der Saison 1989 ist Schluss mit dem Badevergnügen – der See ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umkippen">umgekippt</a>. In einem Gutachten zur möglichen Sanierung aus dem Jahre 1993 wird ausgeführt, dass die im Seewasser gelöste Menge Phosphor, durch die Bodenbeschaffenheit sowieso schon überdurchschnittlich, durch die Beanspruchung des Sees als Badegewässer durch 63.000 Badegäste im Sommer 1989 enorm angestiegen sei und sich außerdem Unmengen an Keimen im See fänden, die zum Großteil auch von den Badegästen herein getragen wurden. Eine chemische Sanierung sei nicht empfehlenswert. Zunächst könne sie nur einmal alle zehn Jahre durchgeführt werden und außerdem habe sie Auswirkungen auf das Grundwasser.<br />
Das Gutachten empfiehlt letztlich die Errichtung eines Beckenbads wegen der gestiegenen Anforderungen an den Grundwasserschutz. Eine weitere Nutzung des Sees als Badegewässer wird ausgeschlossen, auch weil die nutzbare Fläche auf 20% reduziert ist – in der DDR lag sie laut Vorschrift bei 33%.</p>
<div id="attachment_66" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/alte-Treppen.jpg"><img src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/01/alte-Treppen-300x187.jpg" alt="" title="alte-Treppen" width="300" height="187" class="size-medium wp-image-66" /></a><p class="wp-caption-text">Treppenaufgang am Europabecken</p></div>
<p>So entschloss sich die Stadt letztlich zum Verkauf des Grundstücks, sowie zum Abriss aller noch vorhandenen Anlagen, um Vandalismus zu vermeiden. Dieser Abriss wird 1997 umgesetzt und seither ist das Grundstück ungenutzt, inklusive des inzwischen völlig verwilderten Europabeckens. Das gesamte Gelände ist umzäunt, das Betreten ist untersagt – das Baden sowieso. Neben dem Polizeisportverein, der sein Gelände nebenan hat, wird die Einhaltung des Verbots durch das Ordnungsamt und eine private Sicherheitsfirma überwacht. Nach wie vor sucht die Stadt noch einen Käufer, der das Gelände wieder als Erholungsgebiet nutzbar macht – nur für das ehemalige Tanzlokal hat sich schon ein neuer Besitzer gefunden.</p>
<p>Wir bedanken uns bei Frau Popko vom Liegenschaftsservice der Stadt Magdeburg für die Führung über das Gelände, sowie beim Bauaktenarchiv und dem Stadtarchiv Magdeburg für die Unterstützung.</p>
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		<title>Hessen (Solopfade)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel telefoniert, viel im Internet recherchiert und mittlerweile stehen die &#8220;Besichtigungspunkte&#8221; und ein paar Menschen, die sich an die Zeit noch erinnern, konnten auch gefunden werden. Das Basiscamp wird am Freitagabend in Zierenberg beim Herrn S. aufgeschlagen, genauer im Ortsteil Friedrichsaue. Von dort wird es am Samstagmorgen ins knapp 70km entfernte Frankershausen gehen, wo ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel telefoniert, viel im Internet recherchiert und mittlerweile stehen die &#8220;Besichtigungspunkte&#8221; und ein paar Menschen, die sich an die Zeit noch erinnern, konnten auch gefunden werden. Das Basiscamp wird am Freitagabend in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zierenberg" target="_blank">Zierenberg</a> beim Herrn S. aufgeschlagen, genauer im Ortsteil Friedrichsaue. Von dort wird es am Samstagmorgen ins knapp 70km entfernte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berkatal#Frankershausen" target="_blank">Frankershausen</a> gehen, wo ein Treffen mit Herrn und Frau M. ansteht. In Frankershausen befand sich eine &#8220;Außenstelle&#8221; des Reichsarbeitsdienstlagers, in welchem mein Großvater während seiner Zeit in Hessen stationiert war.</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<p>Nach der Sichtung der Örtlichkeiten in Frankershausen wird das Wetter entscheiden müssen, wie es weiter geht. Entweder geht es am Vormittag noch hoch auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoher_Meißner" target="_blank">Hohen Meissner</a>, genauer zu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seesteine_(Hoher_Meißner)" target="_blank">Seesteinen</a>. Von einem geeigneten Parkplatz aus sind dies ein paar Kilometer Fußmarsch, deswegen muss das Wetter mitspielen. Als Alternative zum Fußmarsch werden andere Orte angefahren. Zur Auswahl stehen noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hohes_Kreuz" target="_blank">Hohes Kreuz</a> (Thüringen) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilgershausen_(Bad_Sooden-Allendorf)" target="_blank">Hilgershausen</a> (Bad Sooden-Allendorf). Hilgershausen ist ca. 8km von Frankershausen entfernt, Hohes Kreuz ca. 35km. In Hilgershausen befand sich wahrscheinlich das Hauptlager des Reichsarbeitsdienstes. Der genaue Standort, zusammen mit anderen Informationen, wird mir von Herrn H. gezeigt, der sich freundlicherweise dazu bereit erklärte. Lockerer Termin ist Samstagnachmittag um 15 Uhr. Hilgershausen ist ein kleiner Schuss ins Blaue, weil noch nicht genau feststeht, dass es sich bei dem Lager auf den alten Fotos wirklich um das Lager in Hilgershausen handelt. Man darf also gespannt sein.<br />
In der Gemeinde Hohes Kreuz, genauer im Ortsteil Bischhagen, steht scheinbar noch ein alter Hof, der als &#8220;Hof Josef Kaspari&#8221; Erwähnung im Fotoalbum findet. Die genaue Adresse konnte ich bisher nicht herausfinden, deswegen werde ich dort auf blauen Dunst hinfahren und mal sehen, ob ich jemanden antreffe. Außerdem findet sich in Bischhagen vielleicht noch eine alte Gaststätte, die auch erwähnt wird. Auf dem Rückweg des Tages, sofern es das Licht zulässt, wird noch ein Abstecher nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedland_(Niedersachsen)" target="_blank">Friedland</a> (Niedersachsen) gemacht, genauer zum Heimkehrerdenkmal. Von Hohes Kreuz nach Friedland sind es nochmal ungefähr 20km. Da sich die Strecke <a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Friedrichsaue,+Zierenberg,+Deutschland&amp;daddr=Frankershausen,+Berkatal,+Deutschland+to:Hilgershausen,+Allendorf,+Deutschland+to:Hohes+Kreuz,+Deutschland+to:Friedland,+Deutschland+to:Friedrichsaue,+Zierenberg,+Deutschland&amp;geocode=&amp;hl=de&amp;mra=ls&amp;sll=51.433075,10.001915&amp;sspn=0.158601,0.308647&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=10" target="_blank">Friedrichsaue-Frankershausen-Hilgershausen-Hohes Kreuz-Friedland-Friedrichsaue</a> (Seesteine/Hoher Meissner nicht eingerechnet) auf ca. 211km hochsummiert, wird der Sonntag als zweiter Ausflugstag noch in der Hinterhand behalten. Den größten Unsicherheitsfaktor stellt allerdings das Wetter dar, denn bei schlechtem Wetter wird aus den Seesteinen und vor allem aus der Fotodokumentation nichts. Aber auch die Gespräche mit den Ortsansässigen werden hoffentlich gewinnbringend und interessant.</p>
<p>Besonderer Dank gilt an dieser Stelle schonmal der Familie M. für die spontane Unterstüzung, Frau W. vom <a href="http://www.naturpark-mkw.de/" target="_blank">Naturpark Meissner</a> für den Hinweis auf die Seesteine und das Kartenmaterial, dem <a href="http://www.heimatkunde-bsa.de/" target="_blank">Verein für Heimatkunde Bad Sooden-Allendorf</a> für die Vermittlung des Kontaktes zu Herrn H., A. und D. für das Navigationsgerät und Herrn S. für die Übernachtungsmöglichkeit.</p>
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		<title>Solopfade</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sind immer noch eine Menge Anfragen bezüglich unserer ersten Reisereportage unbeantwortet. Trotzdem, oder gerade deswegen, steht demnächst eine kleine Reise nach Hessen an, die ich alleine bestreiten werde. Diese Reise ist eine Reise in die Vergangenheit und hat großes persönliches Gewicht für mich. Diese Reise ist aber auch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind immer noch eine Menge Anfragen bezüglich unserer ersten Reisereportage unbeantwortet. Trotzdem, oder gerade deswegen, steht demnächst eine kleine Reise nach Hessen an, die ich alleine bestreiten werde. Diese Reise ist eine Reise in die Vergangenheit und hat großes persönliches Gewicht für mich. Diese Reise ist aber auch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Welt klein ist, doch der Reihe nach.<span id="more-39"></span> Momentan beschäftige ich mich nebenher mit einem alten Fotoalbum meiner Oma, welches Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges enthält. Diese Fotos sind relativ gut beschriftet und so ist auch erkenntlich, dass mein Opa, den ich nie kennengelernt habe, seine Zeit beim Reichsarbeitsdienst unter anderem in Frankershausen (Hessen) abgeleistet hat. Wie es der Zufall so will stammt ein Kommilitone von mir ebenfalls aus Frankershausen. Solche Zufälle muss man nutzen, also rief ich ihn an und schon waren die Reisevorbereitungen im vollen Gange. Die Mutter meines Kommilitonen kümmert sich nämlich um das Heimatmuseum in Frankershausen und erklärte sich sofort bereit ein paar Nachforschungen anzustellen. Zwei Zeitzeugen wurden von ihr aufgetrieben, die zumindest geographisch so einiges eingrenzen konnten, wenn auch der Name meines Opas keine Erinnerungen hervorrief. Die Nachforschungen von allen Seiten laufen noch weiter, aber schon jetzt ist es abzusehen, dass ich noch im November nach Frankershausen fahren werde, um dort einige Orte, die ich oder andere einordnen konnten, aufzusuchen und ihr heutiges Aussehen zu dokumentieren.</p>
<p>Neben Frankershausen stehen noch die Orte Witzenhausen an der Werra und Hohes Kreuz (Thüringen) an. Alles ist bequem an einem Tag zu erreichen, wobei die Suche nach einzelnen Häusern wahrcheinlich mehr Zeit in Anspruch nehmen wird. Wenn ich ganz viel Glück habe, dann finde ich noch Menschen, die mir etwas über die damalige Zeit erzählen können.</p>
<p>Angedacht für den Trip sind zwei, maximal drei  Tage, wahrscheinlich Freitag bis Sonntag.</p>
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		<title>Vorbereitungen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam nehmen die Planungen für unsere erste Reise, welche Mitte November stattfinden soll, klarere Züge an. Reiseführer und Kartenmaterial sind weitestgehend besorgt und die ersten Sponsoringanfragen sind geschaltet. Nun heißt es weiter planen und hoffen, dass einer Zeitung oder einem Magazin unsere Reportage-Idee gefällt. Geplant ist eine Tour von ca. 4 Tagen durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam nehmen die Planungen für unsere erste Reise, welche Mitte November stattfinden soll, klarere Züge an. Reiseführer und Kartenmaterial sind weitestgehend besorgt und die ersten Sponsoringanfragen sind geschaltet. Nun heißt es weiter planen und hoffen, dass einer Zeitung oder einem Magazin unsere Reportage-Idee gefällt. Geplant ist eine Tour von ca. 4 Tagen durch den östlichen Teil Deutschlands, aber mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Interessant ist es auf jeden Fall, vor allem wenn man die Entwicklung von einer Idee hin zu einer immer konkreter werdenden Planung betrachtet. Dieser Blog ist die erste Konkretisierung unserer Planungen und demnächst werden hoffentlich auch die ersten Ads geschaltet, welche hoffentlich mit der Zeit zumindest die Hostingkosten tragen.</p>
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		<title>Ferropolis &#8211; Die Stadt aus Eisen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 10:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Ferropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ferropolis, die Stadt aus Eisen, ist eine Mischung aus Museum und Veranstaltungsort in der Nähe von Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Ehemals fand am jetzigen Ort der Ferropolis Braunkohleförderung im Tagebau Golpa-Nord statt. Heute zeugt ein interessantes und beeindruckendes Museumskonzept von der Geschichte des Tagebaus in der Region. Wer allerdings eines der üblichen Mussen erwartet, der wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ferropolis, die Stadt aus Eisen, ist eine Mischung aus Museum und Veranstaltungsort in der Nähe von Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Ehemals fand am jetzigen Ort der Ferropolis Braunkohleförderung im Tagebau Golpa-Nord statt. Heute zeugt ein interessantes und beeindruckendes Museumskonzept von der Geschichte des Tagebaus in der Region. Wer allerdings eines der üblichen Mussen erwartet, der wird überrascht sein.</p>
<p>Im Jahr 1957 begannen die Vorbereitungen für den Abbau von Braunkohle in Golpa-Nord. In den 1950er Jahren war der Tagebau in Sachsen-Anhalt auf seinem Höhepunkt angelangt. 20 Tagebaue, 60000 Beschäftigte und einen jährlichen Auswurf von zuletzt 100 Millionen Tonnen. 1991 standen dann nahezu alle Förderstätten vor dem aus und auch Golpa-Nord wurde geschlossen. Interessierte Menschen wollten aber fast 40 Jahre Geschichte nicht einfach so verschwinden lassen und so wurden Ideen entworfen. Die Idee zur Ferropolis kam schließlich aus dem Bauhaus Dessau und wurde glücklicherweise auch umgesetzt.</p>
<p>Heute ist die Ferropolis Museum, Industriedenkmal, Stahlskulptur, Veranstaltungsareal und Themenpark gleichermaßen. Beherrscht wird das Areal durch die riesigen Tagebaumaschinen, die in einem ungeheuren logistischen Aufwand auf das Gelände geschafft wurden. Insgesamt fünf dieser Maschinen umranden die große Arena auf der Halbinsel im Gremminer See und alle von ihnen waren über Jahre im Tagebau im Einsatz.</p>
<p>Mad Max, Medusa, Mosquito, Gemini und Big Wheel. Hinter diesen fünf Namen verbergen sich die fünf verschiedenen Maschinen. <strong>Mad Max</strong> begrenzt die Arena zu Seeseite hin und ist ein Eimerkettenbagger auf Schienenfahrwerk mit einem Gewicht von 1250 Tonnen, einer Höhe von 27,6 m und einer Länge 79,2 m. Ihm gegenüber steht <strong>Mosquito</strong>, ein Raupensäulenschwenkbagger auf Raupenfahrwerk und mit dem Baujahr 1941 der Oldie unter den Maschinen. Dies hindert das 792 Tonnen schwere, 27,2 m hohe und 67,1 m lange Ungetüm aber nicht daran, noch voll funktionsfähig zu sein. Hergestellt wurder der Mosquito übrigens in Magdeburg. Die Umrandung der Arena machen die <strong>Medusa</strong>, ein schwenkbarer Absetzer auf Schienenfahrwerk und der schwerste der ausgestellten Bagger, <strong>Gemini</strong>, komplett. Gemini kommt auf die beeindruckenden Maße einer Höhe von 30 m und einer Länge von 125 m, wobei der Ausleger auf eine Länge 60 m kommt. Gemini bringt dabei 1980 Tonnen auf die Waage. Etwas abseits steht die letzte der Maschinen, das <strong>Big Wheel</strong>. MIt dem Baujahr 1984 das Küken unter den Tagebauvarianten, aber nicht minder beeindruckend. Der Schaufelradbagger auf Raupenfahrwerk bringt 1718 Tonnen auf eine Höhe von 31 m und eine Länge von 74,5 m.</p>
<p>Das besondere an den Ausstellungsstücken ist allerdings auch noch, dass diese begangen werden können. Einige nur im Zuge einer buchbaren Führung, andere, wie zum Beispiel Gemini, auch eigenständig. Neben den Maschinen gibt es auch einen eher klassischen Museumsteil in der alten 30 KV-Station, von der vorher der komplette Tagebau mit Strom versorgt würde. Heute dient er neben der Ausstellung rund um die Ferropolis und rund um die Geschichte der Braunkohleförderung in der Region dem Förderverein FERROPOLIS e.V. als Sitz. Außerdem kann man sich in den Räumlichkeiten sogar das Ja-Wort geben, direkt vor der Kulisse der Ferropolis.</p>
<p>Rund um die Ferropolis passiert auch noch mehr. Dies bezeugen erste Ansiedlungen kleiner Unternehmen ebenso wie zahlreiche neue Projekte: schwimmende Häuser etwa oder gleich ein ganzes Freizeitdorf, mit Strom versorgt vom längsten Solarkraftwerk Europas. &#8220;In FERROPOLIS, so scheint es, ist Zukunft möglich.&#8221;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wichtige Daten für Besucher</span></p>
<p><strong>Eintrittspreise:</strong></p>
<ul>
<li>Erwachsene: 4,00 €</li>
<li>Ermäßigt: 3,00 €</li>
<li>Audioführung für zwei Personen: 1,00 €</li>
<li>Familienkarte : 8,00 € (2 Erwachsene und max. 4 Kinder)</li>
</ul>
<p><strong>Gruppen:</strong></p>
<ul>
<li>ab 20 Personen pro Person 3,00 €</li>
<li>Führung pro Gruppe 25,00 €</li>
<li>Führungen am Wochenende pro Person: 1,00 €</li>
<li>Kinder unter 6 Jahren frei</li>
<li>Jahreskarte 10,00 € (nicht für Veranstaltungen gültig)</li>
</ul>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<ul>
<li>November-April: Täglich geöffnet von 10.00 – 17.00 Uhr, beziehungsweise bis zum Einbruch der Dunkelheit.</li>
<li>April-November: Samstag, Sonn- und Feiertage: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Wochentags: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr</li>
<li>Die Ausstellung in der ehemaligen 30 KV-Station ist täglich von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.</li>
<li>Die Gastronomie am Biergarten an der Orangerie ist im Winterhalbjahr an den Wochenenden und an Feiertagen geöffnet, im Sommerhalbjahr täglich.</li>
</ul>
<p>Audioführungen mit einer Dauer von ca. 1 Stunde können am eingang gegen eine kleine Gebühr erworben werden. Die Audioführungen bieten neben den üblichen Informationen auch Interviews mit ehemaligen Arbeitern und Aufnahmen der Betriebsgeräusche der einzelnen Maschinen.</p>
<p><strong>Führungen durch Gästebetreuerinnen</strong></p>
<p>An Wochenenden und Feiertagen um 11.00, 13.00, 15.00 Uhr<br />
Dauer : ca. 1 Stunde</p>
<p>Von Montag bis Freitag Führungen nur für Gruppen nach vorheriger Anmeldung.<br />
Für Gruppen ab 20 Personen ist eine Anmeldung unter 034953 &#8211; 351 25 erwünscht<br />
(ca. 7 Tage im Voraus).</p>
<p>Details zur <a href="http://www.ferropolis-online.de/service/anfahrt.html" target="_blank">Anfahrt</a>, zu besonderen <a href="http://www.ferropolis-online.de/programm.html" target="_blank">Terminen</a> und weiteren Dingen rund um die Ferropolis, finden sich auf der <a href="http://www.ferropolis-online.de/" target="_blank">Internetseite des Museums</a>.</p>
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