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	<title>FlintCynic &#187; Musik</title>
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		<title>Bodo Wartke in Magdeburg</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bodo Wartke, das ist Klavierkabarett in Reimkultur. Seit 1998 tourt der 1977 geborene Künstler mit mittlerweile vier verschiedenen Programmen (Ich denke, also sing&#8217; ich; AchillesVerse; Noah war ein Archetyp; König Ödipus) durch die Lande. Gebürtig aus Hamburg, Jugendjahre in Bad Schwartau, Wahl-Berliner und Wortkünstler sondergleichen, all das und noch mehr ist Bodo Wartke. Anders als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_77" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-77" title="wartke 1" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke-1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bodo Wartke. Foto von: Claus Hock</p></div>
<p>Bodo Wartke, das ist Klavierkabarett in Reimkultur. Seit 1998 tourt der 1977 geborene Künstler mit mittlerweile vier verschiedenen Programmen (Ich denke, also sing&#8217; ich; AchillesVerse; Noah war ein Archetyp; König Ödipus) durch die Lande. Gebürtig aus Hamburg, Jugendjahre in Bad Schwartau, Wahl-Berliner und Wortkünstler sondergleichen, all das und noch mehr ist Bodo Wartke.</p>
<p>Anders als bei anderen Künstlern, spielt Bodo Wartke noch heute all seine Programme in wechselnder Reihenfolge und wird dabei doch nie langweilig. Egal, wie oft man das Programm schon live gesehen, wie oft man die CDs rauf und runter gehört hat und egal wie oft man sich die DVDs bereits angesehen hat: Irgendetwas verändert Bodo Wartke bei seinen Auftritten immer, so dass jeder Abend etwas ganz besonderes ist. Gemeinsamer Nenner der Programme ist dabei zumeist &#8220;Klavier und Gesang, gleichzeitig&#8221; und genau damit begeisterte Bodo Wartke auch am 31.01.2010 die Zuschauer im ausverkauften Saal des AMO in Magdeburg. Nicht nur für einige Gäste, sondern auch für Bodo Wartke war dieser Auftritt sicherlich ein Wiedersehen der besonderen Art, denn es war erst sein zweiter Auftritt in Magdeburg. Sage und schreibe zehn Jahre ist es her, dass Bodo Wartke einen Auftritt in Magdeburg absolvierte, damals noch bei den Magdeburger Kugelblitzen und vor &#8220;deutlich überschaubarerem Publikum&#8221;. Die Begeisterung über das vollbesetzte AMO war Bodo Wartke jedenfalls anzumerken, auch wenn ihn die zwei leeren Plätze in der dritten Reihe etwas irritierten. Die eigentlichen Platzbesitzer sind leider nicht mehr aufgetaucht, jedoch fanden sich in der zweiten Hälfte zwei gnädige Gäste, die ihre Plätze aus der hinteren Reihe gegen die in der dritten eintauschten. An dieser Stelle ist es vielleicht angebracht, dass der Autor dieser Zeilen schüchtern die Hand hebt und zugibt, dass er ganz eventuell indirekt an einem der freien Plätze Schuld sein könnte. An der Kasse lagen nämlich zwei Karten anstatt der benötigten Einzelkarte, deswegen könnte zumindest ein freier Platz indirekt auf das Konto des Autors gehen. Um Verzeihung wird gebeten. Doch freie Plätze hin oder her, Bodo Wartke gelang es schon mit seiner Begrüßung die Gäste im Magdeburger AMO in seinen Bann zu schlagen, denn schon mit der &#8220;richtigen&#8221; Aussprache des Namens Magdeburg (Machdeburch) gelang es Bodo Wartke das Eis zu brechen. Gespielt wurde das Programm &#8220;AchillesVerse&#8221;, welches nach Auskunft von Bodo Wartke eigentlich &#8220;Bodo Wartke singt lieber wieder überwiegend Lieder über Liebe&#8221; heißen sollte, aber aus Platzgründen in &#8220;AchillesVerse&#8221; umbenannt wurde. Das Programm wird seit 2003 aufgeführt und wurde im Jahr 2004 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson ausgezeichnet. In den verschiedenen Liedern beweist Bodo Wartke immer wieder sein musikalisches und reimerisches Können und seinen vielschichtigen Humor.</p>
<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke2.jpg"><img class="size-medium wp-image-83" title="wartke2" src="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/wartke2-170x300.jpg" alt="" width="170" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bodo Wartke. Foto von: Claus Hock</p></div>
<p>Die Zusammenstellung der Lieder wich am Abend zwar nicht sonderlich von der entsprechenden CD/DVD ab, allerdings wurde selbst für wahre Kenner des Programms der Abend nie langweilig. Variationen in den Liedern, auf&#8217;s Publikum abgestimmte Anmoderationen und Übergänge und die besondere Ausstrahlung Bodo Wartkes machten den Auftritt unverwechselbar. Inklusive Pause und Zugaben spielte Bodo Wartke gute drei Stunden, ohne dass sein Programm deutliche Längen beinhaltet hätte oder ein Nachlassen der Stimmung zu spüren gewesen wäre. Gerade gegen Ende spielte Bodo Wartke noch bisher unveröffentliche Lieder, davon ein reines Instrumental. Eines dieser Lieder (&#8220;Believe in Steve&#8221;), in dem es um den alten Zwist zwischen PC- und Mac-Nutzern geht, sorgte sogar während der anschließenden Autogrammstunde für eine kurze Diskussion zwischen Bodo Wartke und einem jüngeren Fan. Aber auch das neue Lied &#8220;Bettina&#8221; trug sicherlich zu den Standing Ovations am Ende des Abends bei. Warum? Bodo Wartke demonstrierte bei diesem Lied eindrucksvoll, dass er nicht nur Klavier und Gesang gleichzeitig beherrscht, sondern auch Klavier, Gesang, &#8220;Fußrasseln&#8221; und Cajón gleichzeitig zu einem schnellen und amüsanten Lied vereinen kann.</p>
<p>Das Programm selbst endete, Kenner von Bodo Wartke werden es ahnen, mit dem &#8220;Liebeslied&#8221;. Das besondere am Liebeslied ist, dass Bodo Wartke einen bestimmten Teil des Liedes in mehrere Sprachen übersetzt hat und sich das Publikum traditionell drei Sprachen aussuchen darf. Darüber, welche Sprachen gesungen werden, entscheiden Publikum und Bodo Wartke zusammen, in einer altbewährten Methode: Gespielt wird das, was am lautesten gerufen wird. Laut ist an dieser Stelle insofern wichtig, als dass Bodo Wartke während der Auswahl sowohl weiter Klavier spielt, als auch mit dem  Publikum redet. Das Magdeburger Publikum rief sich schließlich zur Entscheidung durch, dass Latein, Plattdeutsch &#8211; auch hierfür zeichnet sich der Autor dieser Zeilen als gebürtiger Ostfriese mitverantwortlich &#8211; und türkisch gesungen werden sollten. Als kleiner Eindruck für all diejenigen, die am 31. Januar nicht dabei sein konnten, sei an dieser Stelle zumindest auf das Liebeslied in der gewählten Reihenfolge hingewiesen, welches wir freundlicherweise an dieser Stelle verlinken dürfen: <a href="http://flintcynic.com/wp-content/uploads/2010/02/BodoWartke-Liebeslied.mp3" target="_blank">Das &#8220;Magdeburger&#8221; Liebeslied (MP3)</a>. Erstellt wurde das Lied mit dem <a href="http://www.bodowartke.de/seiten/index.php?nav=17" target="_blank">Liebesliedgenerator</a>.</p>
<p>Nach dem eigentlichen Konzert erhielten die Besucher noch die Gelegenheit, sich mit Merchandising und Autogrammen einzudecken. Auch hier ist erneut die besondere Ruhe und Freundlichkeit Bodo Wartkes hervorzuheben. Er brauchte nur wenige Minuten, um sich nach dem Konzert umzuziehen, etwas zu sammeln usw., so dass die Fans nicht allzu lange auf ihren Star warten mussten. Für die letzten verbliebenen Fans gab es nach der Autogrammstunde sogar die Möglichkeit, sich auf Fotos mit Bodo Wartke verewigen zu lassen. Nach fast drei Stunden Programm bleibt als Resümee für diesen besonderen Abend nur im freundschaftlichen Ton zu sagen: Bodo, warte nicht noch einmal zehn Jahre, bis zu deinem nächsten Auftritt in Magdeburg!</p>
<p>Wer mehr über Bodo Wartke erfahren möchte, dem sei wärmstens <a href="http://www.bodowartke.de" target="_blank">www.bodowartke.de</a> ans Herz gelegt, ein Internetauftritt, der sich zu entdecken lohnt.</p>
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